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Zum
Hinhören: Daniel "bar"-Bahr. Ist das Karneval? Wird Nomen Omen?
Aber Daniel "bar"-Bahr als eine Art doppelter Kalauer geht nicht.
Denn der Bundesgesundheitsminister nimmt, das hat die Arzneimittelindustrie
gerade irritiert feststellen müssen, Geld fürs Ressort gern in Form
von Rabatten.
Aber woher diese für manchen überraschenden Nehmer-Qualitäten
der FDP? Seit Rösler ins Wirtschaftsressort entsprungen ist, hört man
von den Liberalen vorrangig aus dem Umfeld des Gesundheitsministers. Der
"bar"-Bahr, so stellen die Medien fest, zeigt sich auch nach der
Legislatur-Halbzeit kraftvoll und arbeitsam.
"bar"-Bahr reagiert akut dickhäutig, wenn es darum geht, das
Fieber der kranken Kassen möglichst unten zu halten. Die
Überschussmilliarden bleiben im Portemonnaie - und da ist, wir wissen es
alle, chronisch viel Platz.
Aber woher dieser unbändige Wille, die Zwangsrabatte zu halten? Will das
BMG eine intakte Finanzlage der GKV für Wahlzeiten vorbereiten? Dann
wäre das in dieser Logik eine nachvollziehbare Zwangs-Wahl-Leistung.
Die kranken Kassen ficht das nicht an, sie haben nichts gegen gute Finanzen.
Die Pharma-Industrie hingegen findet die Rolle als Melkkuh nicht so toll. Wobei
sich schon die Frage stellt, wohin mit der Milch, wenn es keine hungernden
Kälbchen gibt.
Was für mich normal praktizierenden Zahnarzt bleibt, ist die Binse: Bei
Geld hört Freundschaft auf. Und wenn das bei der FDP inzwischen so ist,
dann könnte man meinen, hier sei jemand auf der Suche nach neuen Freunden.
Sind die auf diese Weise unter den Wählern zu finden? Dann bleibt es beim
Zwangs-Rabattz zur Minderung der Qualen bei unweigerlich anstehenden Wahlen.
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