23.
AUG 2013
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Chefsache

Wieviel Marketing braucht die Zahnarztpraxis?

Egal ob „alter Hase“ oder „Existenzgründer-Newcomer“: Marketing braucht jede Praxis. Die grundsätzliche Frage ist jedoch die der Zielsetzung. Daran gilt es, die Marketingplanung und -instrumente auszurichten.



Zu Beginn aller Werbemaßnahmen sollte man sich eine klare Positionierung der eigenen Praxis überlegen. Denn gerade im sich wandelnden Gesundheitsmarkt von heute, bei steigendem Wettbewerbsdruck und vergleichbaren Leistungen, ist eine klare eigene Ausrichtung unverzichtbar. Unbedingt erforderlich ist es zudem, die eigenen Zielvorstellungen mit den Stärken und Potenzialen der aktuellen Praxissituation abzugleichen und genau zu beleuchten.

Anhand der definierten Zielsetzung sollten anschließend die zur Praxis passenden Marketinginstrumente sowie ein entsprechendes Budget festgelegt werden. In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, nicht nur kurzfristig zu denken, sondern direkt einen Mehrjahres-Marketingplan zu entwerfen, um optimale und
langfristige Ergebnisse zu erreichen.

Das Budget zielgenau einsetzen

Der Handlungsplan sollte dabei einen Überblick über die einzusetzenden Maßnahmen geben und auch die Verteilung des Marketingbudgets transparent machen. Gerade bei der Existenzgründung ist das Budget meist begrenzt und muss gut geplant und dosiert werden.

Zudem ist es wichtig, sämtliche Maßnahmen auch im Hinblick auf die Region und die Aktivitäten der bereits bestehenden Praxen am Markt zu durchleuchten. Wenig Sinn macht es da, auf die gleichen Werbemittel zu setzen wie der Kollege vier Straßen weiter. Für Existenzgründer gilt es zuerst die Basics wie Website, Geschäftsausstattung (Visitenkarte, Briefpapier, Terminzettel), Praxis-Flyer und -schilder abzudecken.

Maßnahmen analysieren, um Fehler zu vermeiden

Weitere Werbemöglichkeiten, um bei einer Praxisübernahme den bestehenden Patientenstamm für sich zu gewinnen oder auch bei einer Neugründung generell auf sich aufmerksam zu machen, müssen durchdacht und koordiniert werden. Veranstaltungen, Patientenanschreiben, Zeitungskampagnen, Außenwerbung, Internetwerbung, Empfehlungsmarketing, et cetera sollen hier als Bespiele genannt
sein.

Den finanziellen Einsatz sollte man dabei immer im Auge behalten. Denn es ist leicht eine Menge finanzieller Mittel für teure Marketingaktivitäten auszugeben und dennoch nicht den gewünschten Effekt zu erzielen. Umso wichtiger ist es, sich Möglichkeiten zu schaffen, um die entsprechende Response (erhaltenen Reaktionen auf die eingesetzten Werbemaßnahme) messen zu können. Somit lassen sich der teure Fehler, zukünftig in ungeeignete Maßnahmen zu reinvestieren, vermeiden und es wird sichergestellt, dass nur auf Werbung gesetzt wird, die ankommt und wirkt!


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