14.
FEB 2014
Raven
Aus dem Ausland

Unterwegs in Ruanda - Tag 1

Die Zahnärzte Dr. Jürgen Raven und Dr. Franz-Josef Ratter sind momentan in Ruanda. Dort führen sie Gespräche mit Gesundheitspolitikern, um ein nachhaltiges Hilfsprojekt zur Verbesserung der Zahngesundheit in Ruanda aufbauen zu können. Für zm-online berichtet Raven von der Situation vor Ort.



Mittags, pünklich um zwölf Ankunft in Kigali, abends Treffen mit der Gesundheitsministerin Agnes Binagwaho nebst der Staatsministerin für öffentliches Gesundheitswesen, Anita Asiimwe; Besprechung mit Vorschlägen, Wünschen und Absichten der Regierung, was den/die Standort/e der vier gespendeten Dentaleinheiten anbelangt.

Reden, sichten, entscheiden

Eine nach Kigali, eine nach Nyanza - die beiden weiteren Standorte sollten uns im Laufe des heutigen Tages mitgeteilt werden.

Im ruandischen Nyanza (v.l.n.r.): Oscar Rurangwa, Person aus der Administration, Uwe Mayer (Dirktor des Partnerschaftsbüros RLP - Ruanda in Kigali), Dr. Ratter, Dr. Raven, A.Murenzi (Destrikt-Bürgermeister von Nyanza), Herr Krüger (Vater von Christian Krüger) Menschen aus der Administration Raven

Heute Besuch des Centre Hospitalier Universitaire de Kigali (CHUK): Besprechung mit den dortigen Verantwortlichen inklusive Klinik- beziehungsweise Abteilungsdirektorin sowie eingehende Besichtigung und Inaugenscheinnahme der örtlichen Gegebenheiten. Große Wünsche und Erwartungen werden in unser Vorhaben projiziert; der Hoffnung, dass sich nun etliches verbessern wird, wird mit unglaublich großer Empathie Ausdruck verliehen.

Heute Nachmittag das gleiche in Nyanza, wo die Verhältnisse durch unterschiedliche Kompetenzebenen und Umstände ungleich schwieriger sind. Für morgen sind die - uns eben von der Staatsministerin per E-Mail übermittelten - zwei weiteren Standorte für die Besichtigung vorgesehen. Ruhengeri und Byumba - jeweils im Norden Landes.

Im Hospital von Nyanza (v.l.n.r.): Therapeut des Hospitals, Oscar Rurangwa ("unser" Techniker vor Ort), Dr. Raven, Dr. Ratter, Therapeuten und Menschen aus der Administration. Raven

Hier betreten wir allerdings völliges Neuland, da diese in der Vorplanung nicht vorgesehen waren und insofern von uns die entsprechenden Vorbereitungen nicht getroffen werden konnten.

Hinzu kommt, dass wir für eine Strecke von rund 50 Kilometern aufgrund der Straßen- und Verkehrsverhältnisse selbst mit einem Geländefahrzeug mindestens eineinhalb bis zwei Stunden benötigen werden.

Planung, Hoffnung, Erwartung

Für die Besichtigungen inklusive der Gespräche vor Ort, detaillierte Inaugenscheinnahme mit Skizzen, Zeichnungen, Aufmessungen und Planungen sind etwa zwei Stunden veranschlagt. Somit sind die Tage hier voll ausgefüllt. Die Erwartung an dieses Projekt ist riesig.


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