23.
NOV 2012
privat
Studentisches

Auf einer Wellenlänge jenseits der Zahnmedizin

Seit dem Beginn meines Studiums bin ich Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung. Am letzten Wochenende nahm ich am Regionalseminar zum Thema "Europa: Werte- oder Wirtschaftsgemeinschaft?“ teil.



Ich habe mich frühzeitig um ein Stipendium bemüht, da ich wusste, dass das Zahnmedizinstudium sehr teuer sein wird. Die 150 Euro Büchergeld, die ich monatlich erhalte, helfen mir sehr, meine Rechnungen für den Vorklinik- und Klinikkoffer sowie Materialien zu bezahlen. Darüber hinaus, kann ich an vielen tollen Seminaren der Stiftung teilnehmen.

Beim Seminar letztes Wochenende in Freiburg habe ich mit anderen Stipendiaten der FES viele Diskussionen zum Thema "Europa" geführt. Das Seminar begann am Freitag mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion, an der unter anderem ein Vertrauensdozent der FES, ein Europapolitiker und eine Stipendiatin teilnahmen. Am Samstag haben wir in Kleingruppen Texte zu verschiedenen Subthemen bearbeitet. Ich beschäftigte mich mit der Flüchtlingspolitik. Wir stellten die Ergebnisse der Gruppenarbeiten vor und bsprachen sie. Am Sonntag kam Gernot Erler, MdB, um mit uns zu diskutieren.

Ich will kein Fachidiot sein

Ich genieße die Seminare der FES, da sie eine schöne Abwechslung vom Zahnmedizinstudium sind. Ich lerne viele tolle Leute kennen, mit denen ich auf einer Wellenlänge liege. Mein Eindruck ist, dass das Zahnmedizinstudium dazu verleitet, ein Fachidiot zu werden. Den Blick über den Tellerrand hinaus muss man sich selber schaffen, er ist in meinen Augen aber absolut notwendig. Ich bin sehr froh, ein Stipendium der Friedich-Ebert-Stiftung zu haben, und versuche, so viel wie möglich an Bildung außerhalb des Zahnmedizinstudiums mitzunehmen.



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