30.
NOV 2012
Septemberlegs - Fotolia.com
Studentisches

KLÜK - mit ohne Puppe

Am Freitag hatte ich das erste Mal den Klinischen Übungskurs. Im Mittelpunkt stand das Thema Ergonomie. Ich vermisste die Bequemlichkeit der Phantompuppe.



Wir hatten vier Stunden Zeit, um in Dreiergruppen geeignete Arbeitspositionen für das Behandeln herauszufinden. Natürlich soll der Patient eine bequeme Position auf dem Behandlungsstuhl haben, aber der Zahnarzt entscheidet über die Behandlungsposition. Die Vorgaben sind klar: Er sollte eine möglichst gute Sicht haben und eine Position einnehmen, bei der er keine Langzeitschäden davonträgt. Die Position des Patienten richtet sich also nach dem Wunsch des Behandlers.

Ein Patient ist keine Phantompuppe

Wir experimentierten ein bisschen und stellten den Behandlungsstuhl hoch, runter, die Lehne nach hinten, nach vorne … bis wir eine Position gefunden hatten, in der wir den zu behandelnden Zahn gut einsehen konnten, unsere Knie- und Armgelenke einen Winkel von mindestens 90 Grad hatten und wir nicht verkrampft saßen. Besonders schwierig gestaltete sich aber die Suche nach Abstützungsmöglichkeiten. Auf der Phantompuppe war dies kein Problem. Sie beschwerte sich nie, wenn man es sich zu sehr auf ihr bequem machte …



Mehr zum Thema


Kommentare

Leserkommentare (0)

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können
Werblicher Inhalt