11.
APR 2014
Foto: zm
Studentisches

Mit Bisphenol A zum Doktor

In meiner Dissertation werde ich das Xenoöstrogen Bisphenol A und seine östrogene Wirkung unter die Lupe nehmen. Die Gelder sind da, ich warte nur noch auf die bestellten Materialien, dann geht es los!



Meine Doktormutter Frau Prof. Doktor Olga Polydorou forscht schon länger an Monomeren, die sich in Kompositfüllungen befinden. Bisphenol ist eines der Monomere, die aus Kunststofffüllungen freigesetzt werden. Es ist unter anderem auch Bestandteil von Plastikflaschen, CDs und Kassenbons. Durch die östrogene Wirkung des Stoffes liegt die Vermutung nahe, dass er Einfluss auf die Fruchtbarkeit bei Männern hat. Dies ist der Grund, warum dem Stoff in der letzten Zeit viel Aufmerksamkeit in den Medien geschenkt wurde.

See one, do one, teach one
Mein Betreuer Matthias hat sich in seiner Promotion schon mit Bisphenol A beschäftigt. Er arbeitet jetzt als Assistenzarzt in der Zahnklinik Freiburg und wird auch weiter im Labor der oralen Biotechnologie forschen. Ich habe ihm bereits bei vielen Experimenten über die Schulter geschaut. Sobald meine Materialien da sind, wird er mir die Versuche noch einmal genau zeigen, damit ich möglichst schnell eigenständig arbeiten kann.

Das neunte Semester steht an
Am Montag startet schon wieder das nächste Semester. Ich gehe davon aus, dass es mir sehr viel Arbeit abverlangt. Neben dem Kurs „Kons 2“, in dem ich ein großes Anforderungsprofil erfüllen muss, belege ich den „Operationskurs 2“, sowie „Kieferorthopädie 2“. Zusätzlich habe ich abends oft Vorlesungen in den Fächern Innere Medizin, HNO, Pharmakologie. Es bleibt also nicht viel Zeit für Experimente für meine Doktorarbeit - trotzdem werde ich versuchen, so viel wie möglich zu schaffen.


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