25.
OKT 2013
privat
Studentisches

Präpen - Wiesn - Präpen

Neben dem Studieren ist ja manchmal Zeit für was anderes. Nach dem Präptestat gleich zu Beginn des Semesters war ich auf dem Oktoberfest in der Schweiz. Um zu kellnern.



Nach dem Kons1 im vergangenen Semester kommt jetzt die Zahnersatzkunde, Prothetik 1. Nach Füllungen und Wurzelkanalbehandlungen werde ich in diesem Semester also hoffentlich ein paar Zähne präpen. Bevor wir allerdings wieder auf lebende Objekte losgelassen werden, mussten wir an zwei Tagen von 8 bis 19 Uhr an unseren geliebten Phantomköpfen Zähne präpen, einen Stiftkernaufbau und ein Provisorium herstellen. Das Präpen lief anfangs gar nicht mehr rund. Ich musste mir eingestehen, dass die zwei Tage doch ihren Sinn haben. Übung und Meister und so.

Was ist das synoptische Behandlungskonzept?

In einem 45-minütigem Präptestat sollten wir unser Können unter Beweis stellen. Wir präpten Zahn 26 für eine VMK. Am gleichen Tag folgte noch die Eingangsklausur. Inhalt waren viele Dinge, von denen ich noch nie etwas gehört hatte, wie zum Beispiel das synoptische Behandlungskonzept. Aber durch die Vorklinik bin ich schon zu einem ganz guten Autodidakten geworden worden und mit der Hilfe von Altklausuren war die Klausur machbar.

Mit rot-weiß kariertem Hemd in die Schweiz

Nach den beiden Einführungstagen arbeitete ich am Samstag in der Gastronomie auf einem Oktoberfest in der Schweiz. Der Stundenlohn war super und die Stimmung im Festzelt gigantisch. In Lederhose und rot-weiß kariertem Hemd bediente ich meine Gäste. Je später der Abend, desto schwieriger war es allerdings, die angeheiterten Schweizer zu verstehen. Der Sonntag war erstmal frei. Erholen für die kommende Abform- und Registrierwoche.

Mit ein wenig Melancholie: Zwei Monate Ferien sollen schon wieder vorbei sein?


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