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01.12.08 / 00:15
Heft 23/2008 Repetitorium
Repetitorium

Alles zum Autismus

Starke Selbstbezogenheit sowie Störungen in der zwischenmenschlichen Kommunikation und allgemein im Sozialverhalten – das sind die wesentlichen Charakteristika des Autisten. Die Erkrankung, deren genaue Ursachen bislang nicht endgültig geklärt sind, hat viele Facetten. Entsprechend unterschiedlich kann sie sich manifestieren.




Geprägt wurde der Begriff des „Autismus“ im Jahre 1911 durch Eugen Bleuler. Der Schweizer Psychiater beschrieb damit Patienten mit Schizophrenie, bei denen eine starke Selbstbezogenheit und ein sozialer Rückzug auffällig waren. Inzwischen kennzeichnet der Begriff des Autismus ein von der Schizophrenie abzugrenzendes Krankheitsbild, das geprägt ist durch eine zentrale Ichbezogenheit und gestörte zwischenmenschliche Verhaltensweisen. Die Erkrankung wird den Entwicklungsstörungen und nicht mehr den Psychosen zugeordnet.

Starke Ichbezogenheit

Seit den 80er-Jahren gilt der Autismus als eigenständige Erkrankung. Es handelt sich um eine schwerwiegende Behinderung mit ausgeprägter Störung der Beziehungs- und Kommunikationsfähigkeit aufgrund einer frühkindlichen Entwicklungsstörung. Dabei zeigen sich Auffälligkeiten in drei Bereichen: im sozialen Umgang mit Mitmenschen, in der Kommunikation und in sich stets wiederholenden Handlungen. So fallen autistische Kinder zum Beispiel dadurch auf, dass sie wie in einer eigenen Welt leben. Sie können Gesten wie etwa ein Lächeln ihrer Mitmenschen nicht richtig verstehen, reagieren auf ihre Umwelt häufig verstört und ziehen sich zurück. Der Kontakt zu Mitmenschen scheint ihnen nichts zu bedeuten, Gefühle anderer Menschen sind den Kindern nicht bewusst, ihr Denken dreht sich fast ausschließlich um sich selbst, Probleme anderer nehmen sie nicht wahr. Die Kinder erwarten andererseits auch keinen Trost bei eigenem Kummer oder können zumindest nicht adäquat zeigen, dass sie Zuwendung brauchen.

Sie bauen sich eine Phantasiewelt, in die sie sich zurückziehen, ertragen nur schwer Veränderung in ihrer Umgebung und beziehen andere Personen kaum in ihr Leben ein. Das beginnt bereits früh im Kindesalter, wenn beim Spielen nur das Spielzeug beachtet wird, nicht aber mitspielende Kinder. Autistische Kinder benutzen ihr Spielzeug eher alleine und das zudem häufig mit sich stetig wiederholenden Bewegungsabläufen. Stereotyp wiederholen die Kinder auch sonst im Alltag ihre Bewegungsabläufe und bringen damit ihre Umwelt oft zur Verzweiflung.

Dies reicht bis in die Familien hinein, weil die Kinder oft auch Schwierigkeiten beim Essen haben und schlecht schlafen. Infolge des gestörten zwischenmenschlichen Verhaltens ist es zudem den Eltern kaum möglich, intensiven Kontakt zu ihrem autistischen Kind aufzunehmen, was für die ganze Familie eine enorme Belastung darstellt.

Die Kinder reagieren in ihrer selbst geschaffenen Ordnung zwanghaft, Spielen mit anderen Kindern ist praktisch unmöglich, Freundschaften können nicht geknüpft werden. Hinzu kommt, dass autistische Kinder häufig durch unangemessene Verhaltensweisen auffallen. Sie beginnen unmotiviert und grundlos zu kichern, reagieren aggressiv oder auch autoaggressiv.

Gestörte Kommunikation

Typisch für den Autismus ist ferner eine starke Kommunikationsstörung, was schon in früher Kindheit durch Schwierigkeiten bei der Sprachentwicklung deutlich wird. Autistische Kinder beginnen erst verzögert mit dem Sprechen. Sie entwickeln Besonderheiten bei der Aussprache, fallen durch eine ungewöhnliche Betonung der Worte auf und durch einen unüblichen Sprachrhythmus. Sie sprechen zu sich selbst oder reden auf ihr Gegenüber ein, ohne jedoch direkt mit diesem in eine wechselseitige Kommunikation zu treten. Die Kinder nehmen kaum Blickkontakt mit ihren Mitmenschen auf, und die Kontaktaufnahme durch die Körpersprache fehlt.

Autisten pflegen nicht nur von sich aus keinen Kontakt zu ihrer Umwelt, sie reagieren auch kaum auf Versuche der Kontaktaufnahme durch andere. Mehr noch, sie scheinen solche Kontaktaufnahme regelrecht abzulehnen, was sich zum Beispiel daran zeigt, dass betroffene Kinder Umarmungen oft brüsk zurückweisen.

Außergewöhnliche Teilbegabungen

Gleichzeitig weisen viele autistische Kinder in Teilbereichen ganz außergewöhnliche Begabungen auf. So gibt es Kinder, die erstaunliche Leistungen beim Rechnen vollbringen oder bei anderen abstrakten Aufgaben. Außerdem beschäftigen sich viele autistische Heranwachsende intensiv mit Mustern oder Plänen, beispielsweise mit Fahr- oder Flugplänen, Eisenbahnlinien oder anderen für die meisten Menschen eher eintönigen, sich stetig wiederholenden Beschäftigungen.

Hinsichtlich der intellektuellen Begabung bieten autistische Kinder ein sehr breites Spektrum, das von einer normalen Intelligenz bis hin zu geistigen Behinderungen reicht. Auch gibt es Kinder, die sogar überdurchschnittlich begabt sind, ein Phänomen, das nicht selten beim sogenannten Asperger-Syndrom zu beobachten ist. Die Kindern haben allerdings trotz ihrer Hochbegabung oft Lernschwierigkeiten, was nicht zuletzt durch eine gestörte Aufmerksamkeit und fehlende Initiative bedingt ist.

Vier Krankheitsformen

Unter dem Begriff Autismus werden vier verschiedene Krankheitsformen zusammengefasst. So sind der psychogene und der somatogene Autismus zu unterscheiden, das nach dem Erstbeschreiber benannte Kanner-Syndrom sowie das Asperg-Syndrom. Kanner- und Asperg-Syndrom sind die häufigsten Formen der Störung.

Charakteristisch für den psychogenen Autismus ist vor allem die gestörte Kommunikationsfähigkeit der Betroffenen, bei denen auch eine emotionale Gleichgültigkeit und allgemein fehlende Initiative im Leben auffällt. Beim somatogenen Autismus steht dagegen die mangelnde Kontaktfähigkeit im Vordergrund und die Abkapselung der Betroffenen. Anders als beim psychogenen Autismus ist bei der somatogenen Störung die Krankheitsursache in aller Regel bekannt: Grundlage der Störung ist eine schwere Schädigung des Gehirns etwa als Folge einer Enzephalitis. Möglicherweise kann auch eine Rötelninfektion der werdenden Mutter während der Schwangerschaft eine Schädigung des kindlichen Gehirns zur Folge haben. Diesen Rückschluss lassen Beobachtungen zu, wonach das Risiko für eine solche Störung im Falle einer Infektion der Mutter um etwa das Zehnfache gegenüber der Normalbevölkerung steigt.

Deutlich häufiger ist das Kanner-Syndrom, ein Begriff, mit dem der frühkindliche Autismus bezeichnet wird. Die Kinder werden meist schon in den ersten Lebensmonaten auffällig. Sie können kaum Blick- und Körperkontakte herstellen und scheinen ihre Mitmenschen praktisch gar nicht wahrzunehmen. Auch beim Heranwachsen behalten die Kinder die Kontaktstörungen bei, sie können kaum Beziehungen zu anderen Menschen aufnehmen und haben folglich nur wenige Bezugspersonen. Es kommen oft weitere Auffälligkeiten hinzu: Die Kinder haben Schwierigkeiten mit der Sprachentwicklung, viele kleine Patienten können gar nicht sprechen, andere schreien anhaltend.

Das Asperger-Syndrom tritt etwas später als das Kanner-Syndrom auf, die Kontaktstörung wird meist erst im Vorschulalter bemerkt. Die Kinder sind zudem meist weniger stark betroffen, die Sprachentwicklung ist verzögert, ansonsten aber ungestört möglich. Allerdings ist die Kommunikation gestört, weil die Kinder eher Selbstgespräche führen und sich dem Zuhörer wenig anpassen. Sie haben zugleich häufig Lernschwierigkeiten, setzen sich rücksichtslos durch und neigen zu Wutausbrüchen.

Zu den weiteren Symptomen des Autismus, die allerdings sehr unterschiedlich ausgeprägt sein können, gehören ein gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus, eine Übererregbarkeit bis hin zu Aggressionen und gegebenenfalls auch Autoaggressionen sowie übersteigerte Ängste oder fehlende Angst in realen Gefahrensituationen.

Epidemiologie

Die Prävalenz des Autismus wird über das gesamte Spektrum der Erkrankung auf 25/10 000 Personen geschätzt. Die Störung kommt in praktisch allen Bevölkerungsschichten vor, wobei jedoch Jungen rund drei- bis viermal häufiger betroffen sind als Mädchen. Dies gilt insbesondere für das Asperger-Syndrom, an dem fast ausschließlich Jungen erkranken.

Krankheitsursachen

Die Krankheitsursachen sind nicht genau geklärt. Allerdings ist von einer starken genetischen Komponente auszugehen, denn es scheint eine ausgeprägte familiäre Disposition zu geben. Immerhin erkranken überproportional viele direkte Angehörige von Autisten ebenfalls oder weisen zumindest Autismus-ähnliche Symptome auf.

Für eine starke genetische Prädisposition spricht ferner die mit mehr als 95 Prozent sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass bei eineiigen Zwillingen nicht nur ein Kind, sondern beide an Autismus leiden. Auch bei zweieiigen Zwillingen ist im Krankheitsfall die Wahrscheinlichkeit, dass ebenfalls das zweite Kind erkrankt, mit 23 Prozent hoch. Zudem sind ganz allgemein bei Geschwistern autistischer Kinder überdurchschnittlich häufig Schwierigkeiten bei der Sprachentwicklung zu beobachten.

Vermittelt werden die Symptome wahrscheinlich durch biochemische Veränderungen im Hirnstoffwechsel. So ist bei autistischen Kindern – ebenso wie bei Kindern mit geistiger Behinderung – ein hoher Spiegel des Neurotransmitters Serotonin auffällig. Bei einer Reihe der betroffenen Kinder gibt es darüber hinaus Veränderungen im Dopamin- und auch im Noradenalin-Stoffwechsel.

Werden autistische Kinder genauer untersucht, findet sich häufig ein verändertes Muster der Hirnwellen und es gibt Hinweise auf eine verminderte Hirndurchblutung. Es gibt ferner bei einigen Kindern in bildgebenden Verfahren Hinweise auf eine Unterentwicklung in Hirnbereichen, die mit der Sprachentwicklung und dem Sozialverhalten assoziiert sind. Dabei wird ein Zusammenhang zwischen dem Ausmaß solcher Veränderungen und der Schwere der Störung gesehen. Für einen direkten neurologischen Hintergrund des Autismus spricht ferner die Beobachtung, dass bei rund jedem dritten Erwachsenen mit schwerem Autismus in der Kindheit später epileptische Anfälle auftreten.

Eltern trifft keine Schuld

Es wurden lange Zeit primär psychogene Ursachen beim Autismus diskutiert, wobei nicht selten mehr oder weniger offen den Eltern und speziell den Müttern eines autistischen Kindes eine Mitverantwortung zugeschoben wurden. So wurde zum Beispiel vermutet, dass die Behinderung sich aufgrund eines ablehnenden Verhaltens der Mutter gegenüber ihrem Kind entwickelt. Es wurde angenommen, dass das Kind sich als Reaktion hierauf in sich zurückzieht.

Inzwischen ist unzweifelhaft klar, dass diese Hypothese nicht stimmt und die Eltern und insbesondere die Mutter keine Schuld an der Entwicklungsstörung des Kindes trifft. Dafür spricht die hohe genetische Komponente bei den Krankheitsursachen wie auch die Tatsache, dass die Veränderungen bei vielen Kindern bereits in den ersten Lebensmonaten zu bemerken sind.

Der Autismus stellt sich als angeborene Störung der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung im Gehirn dar. Autisten erleben Reize anders als nicht Behinderte. Sie können von außen auf sie einwirkende Reize infolge einer Hirnfunktionsstörung nicht adäquat verarbeiten, nehmen ihre Umwelt quasi als Chaos wahr und fliehen in ihre eigene Welt.

Das bedeutet aber nicht, dass nicht auch psychologische Faktoren beim Autismus eine Rolle spielen. Es ist durchaus denkbar, dass auf dem Boden einer genetischen Prädisposition frustrierende Erlebnisse und emotionale Enttäuschungen die Entwicklungsstörung triggern können.

Therapieansatz

Eine kausale Behandlung des Autismus gibt es nicht. Verschiedene Medikamente kommen zur Anwendung, beispielsweise Neuroleptika, die auch bei der Schizophrenie gebräuchlich sind, Antikonvulsiva, wie sie auch bei der Epilepsie genutzt werden, oder Antidepressiva, mit denen sich der Serotonin- und Noradrenalin-Stoffwechsel im Gehirn beeinflussen lässt.

Zentrale Bedeutung bei der Betreuung und Führung autistischer Kinder hat die Verhaltenstherapie, bei der versucht wird, das Sozialverhalten der Kinder zu verbessern. Die Behandlung setzt stark auf das Prinzip der Belohnung von erwünschtem Verhalten. Sie kann durch eine Musik- oder auch eine Kunsttherapie unterstützt werden. Es gibt zudem Hinweise, dass Therapieformen, die Tiere, zum Beispiel Pferde oder Delphine, einbeziehen, hilfreich sein können, die Kontaktfähigkeit der Kinder zu verbessern.

Wichtig ist ein ganzheitlicher Ansatz, der neben einer möglichen medikamentösen Therapie psychologische und pädagogische Verfahren sowie eine Ergo- und Logotherapie einbezieht, mit dem Ziel, die Kommunikationsfähigkeit des Kindes zu steigern, die emotionalen Auffälligkeiten zu bessern und die Integration in das Gesellschaftsleben zu erleichtern. Der Therapieansatz sollte dabei auch ein spezielles Elterntraining umfassen, um so insgesamt für Entlastung zu sorgen.

In aller Regel bessert sich die Symptomatik beim Autismus mit dem Heranwachsen der Kinder. Viele erwachsene Autisten können ihr Leben selbständig gestalten, auch wenn sie nicht zu einem völlig normalen Sozialverhalten finden, sondern eher isoliert leben. Sie wirken auf Außenstehende oft unnahbar, egoistisch und seltsam und bleiben weitgehend allein. Autisten mit eingeschränkter geistiger Fähigkeit bleiben zudem meist auch im Erwachsenenalter auf Unterstützung in der Lebensführung angewiesen.

Besondere Begabungen nutzen

Autistische Menschen haben häufig Schwierigkeiten im Berufsleben. Das ist leicht einsehbar, da es ihnen an Teamfähigkeit fehlt. Andererseits erledigen Autisten bestimmte Aufgaben mit besonderer Präzision. Sie haben einen besonderen Blick für Details und streben unbedingte Ordnung an. Sie neigen zu sich stetig wiederholenden Handlungen und dazu, Tätigkeiten nach einem bestimmten Schema zu ritualisieren. Von den festgelegten Handlungen und Ritualen weichen Autisten praktisch nicht ab. Dies aber können je nach Aufgabenstellung durchaus erwünschte Eigenschaften und Verhaltensweisen im Berufsleben sein. Es ist deshalb wichtig, die individuellen Begabungen der Betroffenen zu nutzen und sie so auch gut im Berufsleben zu integrieren. 

Die Autorin der Rubrik „Repetitorium“
ist gerne bereit, Fragen zu ihren Beiträgen
zu beantworten

Christine Vetter
Merkenicher Str. 224
50735 Köln

Aus der Sicht der Zahnmedizin

Autismus

In einem „Gespräch“ mittels gestützter Kommunikation hat der jugendliche Autist Johannes auf die Frage, was er sich von Zahnärzten wünscht, wenn er von Ihnen behandelt wird, geantwortet:

„Ich wünsche Ihnen Weisheit im Umgang mit Menschen wie uns, Geduld, wenn wir mal wieder Tics leben, das Wissen, dass wir anders sind als es scheint, den Mut nicht aufzugeben.

Viele kleine Autisten, an denen Sie lernen können, wo Ihre Grenzen liegen und Flügel, um sich darüber zu erheben.

Alles das wünsche ich Ihnen.“

In diesem Zitat werden die drei Bereiche der Symptome deutlich: im sozialen Umgang mit Mitmenschen, in der Kommunikation und in sich stets wiederholenden Handlungen. Dies bedeutet für die zahnärztliche Behandlung: Ankündigen und hinführen zu Veränderungen wie Kippen des Behandlungsstuhles, Inbetriebnahme von Turbine und Sauger, vermeiden von abrupten Bewegungen und Körperberührungen, Aufbau einer adäquaten Kommunikation und mehr. Jede Veränderung der Umwelt kann zu starker Erregung führen, daher stellt bereits das ungewohnte Umfeld der Zahnarztpraxis für diese Patienten eine enorme Stresssituation dar. Selbstverständlich können die bestehenden Tics oder bizarren Bewegungen, da sie willentlich nicht beeinflussbar sind, das Verletzungsrisiko durch die zahnärztlichen Instrumente erhöhen. Ob überhaupt ein ausreichender Zugang für eine zahnärztliche Behandlung hergestellt werden kann, muss im Einzelfall und in Kooperation mit dem Patienten, den Eltern oder Betreuern entschieden werden.

Wie das Zitat ebenfalls zeigt, darf keinesfalls die tief greifende Entwicklungsstörung, die die psychomotorische Entwicklung und die soziale Interaktion betrifft, mit einer kognitiven Beeinträchtigung verwechselt werden. Die intellektuellen Begabungen sind sehr unterschiedlich. Außergewöhnliche Begabungen vor allem in Teilbereichen wie Rechnen, technischen Disziplinen oder Musik sind nicht selten.

Dr. Dr. Monika Daubländer
Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Klinik und Poliklinik für Zahn-,
Mund- und Kieferkrankheiten
Augustusplatz 2
551131 Mainz



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