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01.12.15 / 00:02
Heft 23/2015 Repetitorium
Repetitorium Basalzellkarzinom

Auf auffällige Läsionen achten

Bei der Diagnostik und Therapie des Basalzellkarzinoms sind auch Zahnärzte und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen gefragt, denn die Läsionen entwickeln sich zumeist im Gesichtsbereich. Oft aber werden diese von den Patienten nicht ernst genommen und daher lange Zeit nicht entsprechend diagnostiziert. Therapie der Wahl ist die Operation, so dass aufgrund der Tumorlokalisation häufig MKG-Chirurgen involviert sind.




Das Basalzellkarzinom, kurz BCC (Basal Cell Carcinoma), ist die häufigste Form von hellem Hautkrebs und davon abgesehen einer der häufigsten bösartigen Tumore in Mitteleuropa. Die Neuerkrankungsrate liegt in Deutschland bei mehr als 130.000 Fällen pro Jahr. Trotzdem steht der Tumor in der öffentlichen wie in der medizinischen Wahrnehmung nicht im Fokus, was daran liegen dürfte, dass das Basalzellkarzinom, früher auch Basaliom genannt, im Allgemeinen nicht lebensbedrohlich verläuft.

Der Tumor, der durch ein vergleichsweise langsames Wachstum gekennzeichnet ist, bildet nur in äußerst seltenen Fällen Metastasen. Er kann allerdings aggressiv ins Gewebe wachsen und massive Läsionen bis hin zur Zerstörung von Knorpel und Knochen verursachen.



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