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01.11.09 / 00:14
Heft 21/2009 Politik
Deutscher Zahnärztetag 2009

Ein Mega-Ereignis mit großer Nachfrage




Im Rahmen des Deutschen Zahnärztetages, der am 5. November 2009 in der Münchner Residenz mit einer Festveranstaltung und einer Ansprache des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch, eröffnet wird, finden eine Reihe von wissenschaftlichen und standespolitischen Veranstaltungen statt. Neben dem wissenschaftlichen Kongress im Internationalen Congress Center München, dessen Tagungsthema „Perio-Prothetik“ gemeinsam von DGP und DGZPW gestaltet wird, treffen sich auch die Vertreter der KZBV sowie die Delegierten der BZÄK zu ihren Jahresversammlungen.

Das wissenschaftliche Programm, das vom 5. bis 7. November 2009 in München läuft, ist bereits auf großes Interesse in der Zahnärzteschaft gestoßen. Einzelne Workshops und Symposien sind bereits ausgebucht. Die Verantwortlichen, BZÄK, DGZMK, Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DGP), Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde (DGZPW) und die Bayerische Landeszahnärztekammer, zeigten sich hoch zufrieden über den bisherigen Anmeldeverlauf. „Offensichtlich spricht unser wissenschaftliches Programm die Kolleginnen und Kollegen an“, so DGZMK-Präsident Prof. Dr. Thomas Hoffmann. Auch der Präsident der BZÄK, Dr. Peter Engel, zeigte sich überzeugt, dass der Deutsche Zahnärztetag „ein wichtiges Zeichen für die Geschlossenheit des Berufsstandes setzen wird“. Für die gastgebende Kammer freut sich BLZK-Präsident Michael Schwarz darauf, „von München aus das Signal einer geschlossenen Zahnärzteschaft zu senden, damit die Politik auf die berechtigten Forderungen des Berufsstandes endlich reagiert“.

Einig sind sich die Veranstalter des Deutschen Zahnärztetages darin, dass eine starke berufsständische Selbstverwaltung in engem Schulterschluss mit Wissenschaft und Forschung besser als der Gesetzgeber die Gewähr dafür übernehmen kann, dass Zahnheilkunde in Deutschland auch in Zukunft auf höchstem Niveau angeboten wird. Allerdings müsse der Gesetzgeber zuerst die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen. Dies bedeute vor allen Dingen die Stärkung von Selbstverantwortung und Selbstverwaltung. BZÄK/DGZMK/BLZK



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