sg
16.01.15 / 00:01
Heft 02/2015 Praxis
EDV-Statistik 2013

Fast alle Kollegen rechnen elektronisch ab

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung legt die Statistik zur elektronischen Abrechnung vor.




Um eine möglichst aussagekräftige Statistik über das 4. Quartal 2013 sowohl für die elektronische Abrechnung in den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZVen) als auch die Marktanteile der Dentalsoftwarehersteller zu erhalten, wurden für diese Auswertung zwei verschiedene Messwerte zugrunde gelegt.

So bilden die Anzahlen eingereichter Abrechnungsfälle die Basis für die Abbildung der elektronischen Einreichungen in den KZVen, während für die Auswertung hinsichtlich der Dentalsoftwareprogramme als Grundlage, wie schon vormals geschehen, die Anzahl der elektronisch übermittelten Abrechnungen genommen wurde. Im 4. Quartal 2013 hat sich das Niveau der Anzahl eingereichter Abrechnungen konservierend chirurgischer (KCH) Fälle zur Erhebung des Vorjahres nicht verändert. Auch in diesem Quartal wurden 99,6 Prozent aller eingereichten Abrechnungsfälle im Bereich KCH-Leistungen bundesweit auf elektronischem Weg (online oder per Datenträger) bei den KZVen eingereicht. In den KZVen Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden alle Abrechnungsfälle elektronisch eingereicht. In den anderen KZV-Bereichen gibt es nur noch eine sehr geringe Anzahl Zahnarzt-praxen, die ihre Abrechnungen in Papierform einreicht.

Auch im Leistungsbereich Kieferorthopädie (KFO) hat sich der Prozent-Anteil der elektronisch eingereichten Abrechnungsfälle im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Er liegt nach wie vor bei 98,8 Prozent. Auch hier liegen die KZVen Saarland und Sachsen-Anhalt bei einer 100-Prozent-Quote, in der KZV Thüringen wurden acht Abrechnungsfälle per Papier eingereicht, so dass hier der Prozent-Anteil bei 99,98 lag. Dass es hier im KZV-Vergleich noch etwas größere Abweichungen gibt, die Prozentwerte liegen hier zwischen den genannten 100 und 95,1 Prozent, liegt an den unterschiedlichen Vorgaben der KZVen. Neben den KZVen, die nur noch elektronische Einreichungen akzeptieren, nehmen die meisten KZVen Gebühren für die per Papier eingereichten Abrechnungen, da damit ein erheblicher Verwaltungsaufwand verbunden ist.



Mehr zum Thema


Anzeige
Werblicher Inhalt