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01.12.07 / 00:15
Heft 23/2007 Titel
Bodenbeläge

Ihr Auftritt, bitte

Ob edler Naturstein, kostengünstiges PVC oder stilvolles Eichenholzparkett – Fußböden sind ein ganz entscheidendes Element der Praxisgestaltung. Doch ganz gleich, für welchen Belag sich der Zahnarzt bei der Neueröffnung oder Umgestaltung seiner Räumlichkeiten entscheidet: Das ausgewählte Material sollte nicht nur ästhetisch überzeugen, sondern auch rutschfest, dauerhaft robust und pflegeleicht sein. Denn wenn er den zahlreichen Fußtritten der Mitarbeiter und Patienten nicht wirklich gewachsen ist, dann sieht der Boden schon nach kurzer Zeit ziemlich alt aus.




Die ganze Praxis maritim gestylt und dann einen Nullachtfünfzehn-Boden? Für die beiden Kasseler Kollegen Dres. Ulrich Spohr und Stefan Schmidt kam das nicht in Frage. Das Schiffsambiente im Wartebereich wurde durch einen Boden aus Merbau ergänzt. „Das wirkt so edel wie Mahagoni, ist aber weitaus kostengünstiger zu haben“, erläutert Spohr das Ergebnis intensiver Material-Recherchen. Außerdem hätten sie aus Umweltschutzgründen Plantagenholz verwenden wollen.

Mehr als einen Fußtritt wert

In den Behandlungsräumen, deren Wände wie Himmel gestaltet wurden, perfektionieren blaue Spezialfliesen aus Italien die Suggestion des Blicks über die Schiffsreling. Die stimmige Leichtigkeit der Atmosphäre hat die Patienten begeistert, die Praxisinhaber allerdings eine Menge Mühe gekostet: Weil die arbeitsrechtlichen Auflagen der Berufsgenossenschaften einen bestimmten Rutschschutz auch bei nassen Oberflächen vorschreiben, mussten die beiden mit dem Fliesenhersteller in Italien verhandeln: Die vierfache Politur der Originalfliese nämlich machte das gute Stück glatt wie eine frisch abgezogene Eisbahn – und damit praxisuntauglich. Ohne diese Politur aber wurde die Fliese zum Schmuckstück – und das zu einem obendrein weit günstigeren Preis, freuten sich Schmidt und Spohr.

Dem Zahnarzt steht bei der Praxisneugründung oder -umgestaltung in der Tat eine Vielzahl von Bodenbelägen zur Auswahl. Das umfangreiche Angebot reicht von Parkett, Laminat oder Kork über Keramikfliesen und Natursteinplatten bis hin zu Linoleum oder PVC. Welches dieser unterschiedlichen Materialien für welche Räume genutzt werden kann, das hängt außer vom Kostenrahmen in erster Linie vom Gestaltungskonzept und vom individuellen Geschmack des Zahnarztes ab. So oder so ist es dabei jedoch in jedem Fall wichtig, sich ausreichend Zeit für seine Entscheidung zu nehmen und sich eingehend beraten zu lassen. Und sich vorher unterschiedliche Produkte anzusehen. Denn die Auswahl des richtigen Bodenbelags bedeutet in den meisten Fällen eine langfristige Festlegung.

Konkrete Auflagen

Explizit ausgeschlossen ist nach den geltenden Vorschriften für Zahnarztpraxen keiner der gängigen Bodenbeläge, wohl aber gibt es für die einzelnen Räume Auflagen – ein Teppichboden etwa im Behandlungszimmer würde natürlich sofort beanstandet. Denn in der aktuellen Hygiene- Richtlinie der Bundeszahnärztekammer und des Deutschen Arbeitskreises für Hygiene in der Zahnarztpraxis (DAHZ) ist klar vorgegeben, dass Fußböden in Untersuchungs- und Behandlungsbereichen unmittelbar nach jeder Behandlung gewischt und desinfiziert werden müssen. Das gleiche gilt für Fußböden, die regelmäßig mit Blut, Speichel, Eiter oder ähnlichen Flüssigkeiten kontaminiert werden. Auch hier muss umgehend gewischt und ein geeignetes Flächendesinfektionsmittel gezielt aufgetragen werden können.

Damit der Zahnarzt die gültigen Vorschriften umsetzen kann, müssen die Böden so beschaffen sein, dass sie zumindest im Behandlungsbereich aus glattem, fugenfreiem, flüssigkeits- und desinfektionsmittelbeständigem Material bestehen. Nur so können sie ohne großen Aufwand gewischt beziehungsweise desinfiziert werden. Alle übrigen Fußböden brauchen nicht desinfiziert, sondern lediglich am Ende des Behandlungstages feucht gewischt beziehungsweise gesaugt werden.

Parkett hat Charakter

Wie positiv ein schöner Boden das gesamte Raumambiente beeinflussen kann, zeigt zum Beispiel die Praxis von Dr. Michaela Boeken aus Viersen. Um eine angenehme Raumstimmung zu erzielen, hatte sich die Zahnärztin bei der Neugestaltung ihrer Räumlichkeiten nach eingehender vorheriger Beratung für Parkett als Bodenbelag entschieden. Die hellen Böden bieten einen natürlichen und dauerhaft hochwertigen Bodenbelag, der zudem leicht zu pflegen ist, beschreibt die Zahnärztin die Vorteile und ihre guten Erfahrungen damit.

Die Planung für sämtliche Räume hat Boeken selbst entwickelt und die Praxis anschließend mit ausgesuchten Möbeln ausgestattet. Besonders originell und überraschend präsentiert sich dabei das mit wenigen markanten Details gestaltete Wartezimmer der Praxis: Um eine angenehm leichte und freundliche Atmosphäre zu schaffen und ihre Patienten von der bevorstehenden Behandlung abzulenken, bestückte die Zahnärztin den Raum lediglich mit drei bordeaux-roten Designer-Frisörstühlen aus dem Jahr 1952 und drei selbst entworfenen Acryl-Gemälden. Ein Ambiente mit viel Mut zur Lücke, das den hellen Parkettboden perfekt zur Geltung kommen lässt. Und das die Gedanken der Patienten von ganz alleine weit weg schweifen lässt von der bevorstehenden Behandlung.

Die Vorteile von Parkettböden liegen auf der Hand: Sie wirken dezent repräsentativ, schaffen eine angenehm wohnliche Stimmung in der Praxis und sie sind strapazierfähig und problemlos zu reinigen. Durch verschiedenste Materialverarbeitungen und unterschiedlichste Holzarten lässt sich Parkett gleichzeitig flexibel an das übrige Interieur anpassen.

Echtes Massivparkett besteht durchgehend aus dem natürlichen Rohstoff Hartholz. Seine Stärke beträgt in der Regel 10 Millimeter. Stabparkett wird dagegen mit einer Stärke von bis zu 24 Millimetern angeboten. Beim Verlegen wird es unmittelbar auf dem Estrich verklebt und dann entweder mit einer Lackversiegelung, mit Ölen oder Wachsen behandelt. Durch das Ölen beziehungsweise Wachsen ist der Parkettboden weitgehend vor Kratzern und vor Feuchtigkeit geschützt, wirkt lebendig und natürlich. Für die Zahnarztpraxis empfiehlt sich jedoch in aller Regel eher eine Versiegelung. Denn das dann hochglänzende Parkett lässt sich insgesamt einfacher und hygienischer pflegen als geöltes und gewachstes Parkett. Ansonsten steht dem Einsatz von Parkett in Zahnarztpraxen nichts im Wege. Denn anders als bei Dielenböden mit langen Brettern sind die Flächen bei modernen Parkettböden fugenlos verschlossen, so dass das Material auch unter hygienischen Aspekten bedenkenlos eingesetzt werden kann.

Leichter zu verarbeiten als Massivparkett – aber natürlich auch weniger hochwertig –, ist Fertigparkett mit einem mehrschichtigen Holzaufbau aus Furnier und darunter liegenden Nutzschichten, das bereits werkseitig oberflächenbehandelt und feuchtigkeitsversiegelt ist.

Laminat, das rein optisch auf den allerersten Blick einem Parkettboden gleicht, ist dagegen ein überwiegend synthetisches und insgesamt deutlich weniger langlebiges Produkt. Zwar ist es deutlich kostengünstiger und – anders als Holz – abriebfest und langfristig lichtecht, dennoch ist es für den Einsatz in einer Zahnarztpraxis nur sehr bedingt zu empfehlen. Ein deutlicher Nachteil von Laminat ist die Feuchtigkeitsempfindlichkeit. Denn beim Wischen oder Desinfizieren kann vor allem bei schlecht verarbeitetem Laminat Wasser in die Stoßfugen dringen und dann die unter der Kunststoffoberfläche liegende Pressspanschicht angreifen. Mit dem Ergebnis, dass das Laminat an diesen Stellen aufquillt. Ein weiterer Nachteil des Produkts sind die schlechten Trittschalleigenschaften, so dass Laminat, wenn überhaupt, nur in weniger genutzten Nebenräumen eingesetzt werden sollte.

Speziell zur Gestaltung des Wartezimmers kommt außerdem auch Kork als warmer, beruhigender Bodenbelag in Frage. Das vollkommen natürliche Material wird vorzugsweise aus der Baumrinde der Korkeiche gewonnen und anschließend zu Platten weiterverarbeitet, die im Innenraum ähnlich wie Parkett verlegt beziehungsweise gepflegt werden. Beachten sollte der Zahnarzt allerdings, dass Kork bei punktueller Belastung etwas druckempfindlich ist. Nach längeren Abständen sollte außerdem je nach Verschmutzung eine Grundreinigung mit Wachsentferner oder Ähnlichem durchgeführt werden.

Edler Naturstein

Ein anderes hochwertiges natürliches Material, das sich als Bodenbelag für die Zahnarztpraxis eignet, ist Naturstein. Die Platten sind in den unterschiedlichsten Ausführungen und Materialsorten erhältlich, von Marmor oder Kalkstein über Sandstein und Granit bis hin zu Schiefer.

Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: Naturstein ist unübertroffen robust und lässt sich flexibel in sämtlichen Räumen der Praxis einsetzen. Beachten sollte der Zahnarzt dabei vor allem die Bearbeitung des jeweiligen Steins: Polierte oder gesandstrahlte Steine sind durch ihre glatte Oberfläche besonders pflegeleicht, auf der anderen Seite allerdings relativ rutschgefährlich. Und aufgeraute oder bruchraue Oberflächen sind zwar rutschfest, benötigen aber eine intensive Pflege, damit sie nicht verschmutzen. Für den Behandlungsraum sind sie daher nur bedingt zu empfehlen.

Einen ähnlich eleganten Eindruck wie Naturstein bieten Böden aus Keramik, die ebenfalls in einer großen Auswahl an Mustern, Farben und Formen angeboten werden. Und ähnlich wie Naturstein ist auch Keramik langlebig, lichtunempfindlich und hygienisch.

Eine gelungene Umsetzung mit hochwertigen Natursteinplatten zeigt zum Beispiel die Praxis von Santolo Cataldi in Kraichtal bei Karlsruhe. Um das angenehm warme mediterrane Flair der gemeinsam mit einer Feng-Shui-Beraterin gestalteten Räumlichkeiten zu betonen, wählte der Zahnarzt einen warmtonigen Sandstein als Bodenbelag. „Der Stein hat mir auf Anhieb gefallen“, so Cataldi. Und in der Tat: Das nur leicht aufgeraute und somit relativ pflegeleichte Material harmoniert hervorragend mit den Erdtönen und Pastellfarben an den Wänden sowie dem komplett in Nussbaum gebeizten Rezeptionselement im Empfangsbereich. In den Untersuchungsräumen zeigt sich ein schönes Zusammenspiel des Bodens mit erfrischenden Grüntönen sowie mit den Arbeitszeilen in elegantem Weiß und dunkel gebeiztem Nussbaum. Auf markante Kontraste setzt dagegen die Praxisgemeinschaft „Curadentis“ in Berlin- Steglitz. In der Praxis arbeiten sechs Zahnärzte unter einem Dach zusammen. Dementsprechend schwer fielen natürlich die gestalterischen Entscheidungen bei der Einrichtung der Räumlichkeiten. „Als wir jedoch das Konzept der Innenarchitektin auf dem Tisch liegen hatten, konnten wir uns schnell auf die Vorschläge verständigen“, berichtet Zahnärztin Angela Schulze rückblickend. Der auf Basis der vorgelegten Planungen im gemeinsamen Empfangsbereich sowie in den Fluren verlegte schwarze Schiefer betont die auffällige Farbkodierung und die klare Innenarchitektur der Praxis. Ein schönes Detail sind dabei die in die Platten eingelassenen Lichtkörper, die eine angenehme Beleuchtung im Empfangsbereich schaffen. Die nur leicht aufgeraute Oberfläche der Steine ermöglicht auch hier einen guten Kompromiss zwischen Rutschfestigkeit und Pflegeleichtigkeit.

Hygienisch mit Linoleum oder PVC

Der Pflegeaufwand von Böden aus Parkett, Laminat, Keramik oder Naturstein ist in den meisten Fällen relativ gering und wurde in den letzten Jahren durch neue Verarbeitungstechniken und neue Pflegemittel weiter reduziert. Der in der Berliner Praxis verlegte Schieferboden zum Beispiel braucht neben der normalen täglichen Reinigung lediglich ein- bis zweimal jährlich mit einem speziellen Pflegemittel behandelt zu werden, um seine hochwertige Ausstrahlung zu behalten. Weitere Maßnahmen sind nicht nötig.

Wer dennoch auf einen durchgehend glatten Belag ganz ohne Fugen setzen will, für den bietet sich Linoleum an. Linoleum ist ein Naturprodukt aus Leinöl, Kork, Holz, Kalkstein, Jute und Baumharz, das bereits Mitte des 19. Jahrhunderts als flexibel einsetzbares Bodenbelagsmaterial erfunden wurde. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein war es ein günstiger und weit verbreiteter Baustoff. Danach verlor es seine marktbeherrschende Rolle nach und nach. Anfang der Achtzigerjahre bekam es dann im Zuge des wachsenden Umweltbewusstseins jedoch eine neue Bedeutung, sodass es heute wieder vermehrt eingesetzt wird. Dazu beigetragen haben auch neue Verarbeitungstechniken und vielfältigste moderne Farb- und Musterkombinationen. Und anders als früher wird Linoleum heute meist in der gleichen Technik wie Parkett verlegt. Die vorgegebene Nutund Federkonstruktion schafft dabei eine deutliche Erleichterung.

Für die Zahnarztpraxis eignen sich Böden mit Linoleum aus mehreren Gründen: Der Belag ist sehr strapazierfähig, er ist leicht zu reinigen und er wirkt überdies durch seine Inhaltsstoffe leicht antibakteriell, so dass er sich auch im Behandlungsraum gut einsetzen lässt.

Zu bedenken ist dabei allerdings, dass manche Patienten den vor allem in den ersten Wochen nach der Verlegung austretenden typischen Linoleum-Geruch als unangenehm empfinden. In seltenen Fällen können die austretenden Stoffe sogar Allergien auslösen. Eine brauchbare, aber weniger hochwertige Alternative zu Linoleum ist daher PVC, das zwar ähnlich pflegeleicht, abriebfest und lichtbeständig wie Linoleum, aber letztlich ein reines Kunststoffprodukt ist.

Einschränkungen bei Teppichen

Nur eingeschränkt geeignet zur Gestaltung von Zahnarztpraxen sind dagegen Teppichböden. Durch neueste Techniken und Materialien werden sie mittlerweile in den unterschiedlichsten Varianten angeboten. Dem großen Farbenreichtum stehen aber die eingangs bereits erwähnten Nachteile in puncto Hygiene entgegen, so dass Teppiche letztlich nur für den Warte- oder Empfangsbereich der Praxis in Frage kommen. Denn anders als im Behandlungsraum bestehen hier keine Auflagen zur regelmäßigen Desinfektion.

Abgesehen von diesen Einschränkungen spricht jedoch nichts dagegen, einen Teppich im Wartezimmer auszulegen, um dort eine angenehm warme Atmosphäre zu erzeugen. Denn kaum ein anderes Material schafft ein so wohnliches und behagliches Ambiente, in dem sich die Patienten wie zuhause fühlen können, wie Teppich.

Robert Uhde
Grenadierweg 39
26129 Oldenburg
robertuhde@aol.com

INFO

Vorschriften und Regeln zu beachten

Neben ästhetischen Fragen sind bei der Wahl eines geeigneten Fußbodenbelags auch verschiedene rechtliche Aspekte zu beachten. Entscheidend ist dabei vor allem, dass der gewählte Bodenbelag den verschiedenen hygienischen Anforderungen an die Praxis genügt beziehungsweise die notwendigen Reinigungen zulässt.

• Im aktuellen Hygiene-Leitfaden des Deutschen Arbeitskreises für Hygiene in der Zahnarztpraxis (DAHZ) aus dem Jahr 2006 heißt es dazu in Kapitel 10: „Für Fußböden ist es ausreichend, am Ende des Arbeitstages eine Feuchtreinigung ohne Zusatz von Desinfektionsmitteln durchzuführen. Sichtbare Kontaminationen des Fußbodens (zum Beispiel Blut, Eiter) müssen umgehend mit einem mit alkoholischem Desinfektionsmittel getränkten Zellstofftupfer aufgenommen werden. Anschließend ist mit einem Tuch, das mit Desinfektionsmittel getränkt ist, nachzuwischen. Für nicht kontaminierte Flächen außerhalb des klinisch genutzten Praxisbereiches genügt im Regelfall eine Reinigung.”

• Ähnlich heißt es auch in den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Infektionsprävention in der Zahnheilkunde unter 7.3: „Für Fußböden der Behandlungsräume ist am Ende eines Arbeitstages eine Feuchtreinigung ohne Zusatz von Desinfektionsmitteln ausreichend. Gezielte Desinfektionsmaßnahmen sind notwendig, wenn eine sichtbare Kontamination des Fußbodens mit Blut, Speichel oder anderen potenziell infektiösen Sekreten vorliegt.“

• Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege BGW konzentriert sich vor allem auf die Rutschfestigkeit von Fußböden. In Kapitel 3.1 der 2003 aktualisierten Fassung des BGR 181 „Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr” heißt es dort: „In Arbeitsräumen und -bereichen mit Rutschgefahr müssen rutschhemmende Bodenbeläge eingesetzt werden. Je nach Anforderung können dies feinraue, raue oder profilierte Bodenbeläge erfüllen, zum Beispiel keramische Fliesen und Platten, Natur- oder Betonwerksteinplatten, Bodenbeläge aus Holz, Estriche aus mineralischen Bestandteilen mit Zement als Bindemittel und gegebenenfalls Kunstharzzusätzen, Kunstharzbeschichtungen, Kunstharzestriche, Kunststoffroste, Glasplatten, Metallroste und -bleche, elastische Bodenbeläge sowie gegen Verschieben gesicherte Matten.“

• Außerdem dürfen Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen nach den Regeln des BGW keine Stolperstellen aufweisen. In Kapitel 4 der Verordnung heißt es dazu: „Sie müssen nach § 8 Abs. 1 der Arbeitsstättenverordnung eben ausgeführt sein, außerdem soll die Bildung von Wasserlachen vermieden sein. Fußböden müssen den in der Betriebspraxis zu erwartenden Belastungen und Beanspruchungen standhalten.”

Der Hygieneleitfaden vom DAHZ ist erhältlich über den DAHZ oder über Schülke & Mayr:

http://www.schuelke-mayr.com

Weitere Informationen auch unter:

http://www.bzaek.de

http://www.rki.de

http://www.bgw-online.de

 



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