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01.02.14 / 00:02
Heft 03/2014 Politik
KZBV-App kommt im Frühjahr

Jeder vierte Zahnarzt macht schon mit

In den vergangenen sechs Monaten haben sich 13000 Vertragszahnärzte in die Datenbank der KZBV-App „Zahnarztsuche“ eingetragen. In einzelnen KZVen sind bereits mehr als 40 Prozent der Praxen registriert. Bald kann die App starten.



Bequem am PC-Bildschirm können Zahnärzte die Eingabe der Daten in die Datenbank vornehmen. Ab dem Frühjahr sind diese Informationen per App dann für Patienten mobil durchsuchbar. Foto: zm

In Bremen, Hamburg, Niedersachen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt ist die Beteiligung bis jetzt am größten. Hier haben besonders viele Zahnärzte ihre Daten bereits in die Datenbank der Zahnarztsuche-App eingetragen, die ab dem Frühjahr 2014 für Patienten kostenlos im Google Play Store und im iTunes-Store bereitgestellt wird. Auf Smartphones, die weder Android noch Apples Betriebssystem iOS besitzen, kann die Zahnarztsuche über den Webbrowser aufgerufen werden.

Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zur neuen App in Kürze:

Kostet der Eintrag für die App etwas?

Nein, der Eintrag ist kostenlos.

Warum müssen die Daten per elektronischer Signatur oder Unterschrift bestätigt werden?

Das hat rechtliche Gründe. Um sicherzugehen, dass der Zahnarzt mit der Verwendung seiner Daten einverstanden ist, muss er seine Einwilligung dazu geben. Dieses kann schriftlich, das heißt mit einer Unterschrift auf dem Postweg, oder mit einer qualifizierten elektronischen Signatur digital erfolgen (ZOD).

Können die Daten später geändert werden?

Ja, Datenänderungen (etwa eine neue Praxisanschrift) können der KZBV schriftlich mitgeteilt werden. Die webbasierte Datenerfassung ist nur beim ersten Eintrag notwendig. Fehler (wie Tippfehler) können auch am jeweiligen Datensatz in der App über die Funktion „Fehler mitteilen“ gemeldet werden.

Wie können sich Berufsausübungsgemeinschaften eintragen?

Aus rechtlichen Gründen muss sich jeder Zahnarzt – auch wenn er in einer Berufsausübungsgemeinschaft arbeitet – einzeln eintragen. Denn jeder Zahnarzt muss der KZBV per elektronischer Signatur oder durch seine Unterschrift seine Einwilligung geben, in der App aufgeführt zu werden. Im Suchergebnis werden die Zahnärzte aus Berufsausübungsgemeinschaften mit ihren Daten einzeln aufgelistet.

Wie lange bleiben die Daten gespeichert?

Die Daten bleiben so lange gespeichert, bis die Einwilligung dazu schriftlich widerrufen wird. Das ist jederzeit möglich.

Wonach können Patienten mit der App suchen?

Patienten können Zahnärzte zum einen über eine Karte suchen, die den eigenen Standort und die nächstgelegenen Praxen anzeigt. Zum anderen gibt es eine Textsuche, bei der nach Ort oder Postleitzahl gesucht werden kann. Auch eine gezielte Suche nach Spezialgebieten und besonderen Angeboten wie Betreuung von Angstpatienten, Haus-/Heimbesuche, barrierearme oder -freie Praxis ist möglich.

Anleitung

So registrieren Sie sich

Sollten Sie von Ihrer KZV noch keine Zugangsdaten für die Registrierung erhalten haben, fordern Sie diese unter der E-Mail-Adresse app@kzbv.de an. Rufen Sie die Internetadresse appdaten.kzbv.de auf und loggen Sie sich ein. Vervollständigen Sie die Datenmaske, die wenige Pflichtfelder enthält und weitere freiwillige Angaben ermöglicht. Bestätigen Sie Ihre Daten per Post oder elektronischer Signatur (ZOD). Nach redaktioneller Prüfung wird Ihr Eintrag für die App freigeschaltet.



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