jp
01.12.08 / 00:11
Heft 23/2008 Gesellschaft
Mongolei

Mit dem Jeep zu den Nomaden



Foto: Berling

Die Stiftung „Zahnärzte ohne Grenzen“ (Dentists Without Limits Foundation, DWLF) hat in unterversorgten Provinzen der Mongolei drei Dentalstationen errichtet. Zahnarzt Dr. Klaus-Dieter Berling (Foto) reiste im Mai dieses Jahres in das asiatische Land, um bedürftige Menschen zahnmedizinisch zu behandeln.

Mit dem Geländewagen ging es Hunderte Kilometer weit über löchrige Straßen in kleine Provinzkrankenhäuser, wie der Zahnarzt aus Bad Gandersheim berichtet. Diese seien Anlaufpunkt für viele Familien, die mit ihren Viehherden durch das Land ziehen. Bei der Behandlung galt es zu improvisieren: „Leider fehlt es an fast allem“, betont Berling. Dazu zählten etwa wirksame Anästhetika, Zangen, Naht- oder Füllungsmaterial. Neben der zahnmedizinischen Hilfe stand kultureller Austausch auf dem Programm. „Unsere Freizeit nutzten wir, um Nomaden in ihrer Jurte zu besuchen“, sagt Berling. Besonders beeindruckt habe ihn die Freundlichkeit und Dankbarkeit der Menschen. „Trotz aller Widrigkeiten bei der Behandlung und Übernachtungsqualität werden solche Einsätze dadurch zu einem unvergesslichen Erlebnis“, unterstreicht er. Ähnlich schöne Erfahrungen habe er auch in Kolumbien, Venezuela, Kenia und auf den Philippinen gemacht.

jr/pm

Kontakt:
Dr. Klaus-Dieter Berling,
Tel.: 05382/3945
 
DWLF, Wächterstr.28, 90489
Nürnberg, Tel. 0911/530 95 45,
info@dentists-without-limits.org,
//www.dwlf.org:http://www.dwlf.org
 



Mehr zum Thema


Anzeige