bp
01.12.15 / 00:02
Heft 23/2015 Praxis
Aktuelle EDV-Statistik der KZBV

Mit diesen EDV-Systemen rechneten die Zahnärzte ab

Die Statistik zur elektronischen Abrechnung resultiert aus Datenlieferungen der Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZVen) an die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV). Die Abrechnung mit den KZVen via Praxissoftware ist das Mass der Dinge, auf Papier übermittelte Abrechnungen finden nur noch in „homöopathischen Dosen“ statt.




Ausschlaggebend für die Erstellung der aktuellen EDV-Statistik ist das KZBV-Programmstandskennzeichen, das mit der elektronischen Abrechnung von der Zahnarztpraxis an die KZV automatisch übermittelt wird. Die Statistik über das 4. Quartal 2014 basiert für die Darstellung der elektronischen Abrechnung in den KZVen auf der Anzahl der eingereichten Abrechnungsfälle. Die Marktanteile der Dentalsoftwarehersteller wurden sowohl auf der Grundlage der elektronisch übermittelten Abrechnungen als auch auf Basis der eingereichten Abrechnungsfälle berechnet.

Im 4. Quartal 2014 hat sich der Prozentsatz eingereichter Abrechnungen konservierend-chirurgischer (KCH) Fälle im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. 99,7 Prozent aller eingereichten Abrechnungsfälle im Bereich der KCH-Leistungen wurden bundesweit auf elektronischem Weg bei den KZVen eingereicht. Mit Ausnahme der KZVen Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen nehmen die übrigen KZVen noch Papierabrechnungen an, wenn auch in sehr geringem Maße.

Keine Veränderung gab es im Leistungsbereich Kieferorthopädie (KFO), hier lag der Prozent-Anteil der elektronisch eingereichten Abrechnungsfälle wie im Vorjahr bei 98,8 Prozent. Im KZV-Vergleich liegen die elektronisch abgerechneten Fälle zwischen knapp 100 und 95,6 Prozent, wobei die Fallzahlen, die per Papier eingereicht wurden zwischen zwölf und 3.128 liegen.

Insgesamt wurden im 4. Quartal 2014 (Stand: 31.12.2014) im Leistungsbereich KCH 40.962 elektronische Abrechnungen bei den KZVen eingereicht, die mit 52 verschiedenen Praxissoftwareprogrammen erstellt wurden. Davon wurde mit elf Praxissystemen nur je eine Abrechnung erstellt, wovon neun Softwareprogramme Individualsysteme sind. Das sind Programme, die Zahnärzte selbst für die eigene Praxis zur ausschließlich internen Nutzung entwickelt haben. Die insgesamt 6.172 KFO-Abrechnungen wurden mit 46 verschiedenen Praxissystemen erzeugt. Hier wurde mit neun Systemen nur jeweils eine Abrechnung erstellt, wovon wiederum sechs Individualsysteme sind.



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