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16.11.15 / 00:04
Heft 22/2015 Der besondere Fall mit CME
Dysmorphe Störung

Therapie mit schweren Folgen


CME-Fortbildung

Ein 31-jähriger Patient mit einer bekannten körperdysmorphen Störung im Gesichtsbereich stellte sich notfallmäßig mit einem beginnenden Abszessgeschehen im Bereich der rechten Schläfe bis nach infraorbital reichend vor.




Anamnestisch berichtete er, dass er sich drei Wochen zuvor im Ausland in einem Tattoo- und Piercing-Studio multiple subdermale Implantate in Lokalanästhesie hatte einbringen lassen. Dabei handelte es sich um stabförmige, etwa 3 mm x 10 mm große „Subdermals“ aus Polytetrafluorethylen (PTFE). Bereits am Folgetag hätten sich Zeichen einer Entzündung mit Schwellung gezeigt, so dass noch vor Ort eine orale antibiotische Therapie begonnen worden sei. Aufgrund weiterer Beschwerden wurde der Patient nach Überweisung vorstellig.



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