ck
07.11.14 / 12:11
DTZT

Neues Leitbild für Zahnärzte

Zur Eröffnung des Zahnärztetags 2014 trafen sich Standespolitik und Wissenschaft in der Frankfurter Paulskirche und postulierten ein neues Leitbild des Berufsstandes. Auch Festredner Prof. Eugen Buß attestierte, dass der Zahnartzt als Teil der Gesellschaft ein neues Selbstbild in den letzten 25 Jahren ausbildete.




„Noch nie haben wir so interdisziplinär und individualisiert wie heute getickt, diagnostiziert und therapiert“, befand Prof. Bärbel Kahl-Nieke, Präsidentin der DGZMK. Dennoch kämpfe die Zahnärzteschaft mit einem Image-Problem.

Publikumswirksame Bad Boys und Girls

Warum sie so weit aushole wegen „ein paar schwarzer oder vielleicht auch nur grauer Schafe“? „Wir haben es nötig, gegenzusteuern! Nicht, weil die Bad Boys und Girls so zahlreich, sondern weil sie so publikumswirksam sind“, konstatierte sie mit Verweis auf entsprechende Berichte in der Presse. Aber jeder Zahnarzt habe es selbst in der Hand, sein Image zu pflegen: „durch gute Arbeit, mit Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde 2014 und durch professionelles Verhalten.“

Qualität leben

Neben dem guten Ruf des Berufsstands stehe die Qualität im Fokus. „Es geht darum, Qualität zu leben, täglich im ersten Patientengespräch, in den diagnostischen Maßnahmen, in der Darstellung der Therapieoptionen und am Ende natürlich in der Therapie selbst, die Zahnarzt und Patient gemeinsam gewählt haben sollten, und die in einem erfolgreichen Recall endet.“ Das wissenschaftliche Programm auf dem Deutschen Zahnärztetag biete den Zahnärzten die Möglichkeit, sich im Sinne einer modernen und präventionsorientierten Zahnheilkunde fortzubilden.

“Wir formulieren mit unserem Leitbild das Selbstverständnis unseres Berufsstandes und unsere Grundprinzipien“, betonte der KZBV-Vorsitzende Dr. Wolfgang Eßer. Tragende Werte der Zahnärzteschaft seien dabei die Verpflichtung zum Gemeinwohl und zur Freiberuflichkeit. „Für die KZBV, die BZÄK und die DGZMK kommt diese Verantwortung in ihren Präventions- und Versorgungskonzepten für Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderung, mit eingeschränkter Alltagskompetenz und für die ganz Kleinen zum Ausdruck.“ 


Mehr zum Thema


Werblicher Inhalt