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31.03.16 / 12:00
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Internetmedizin: BARMER GEK will klare Regeln

Für den wachsenden Markt der Internetmedizin fordert die BARMER GEK deutliche Vorgaben und Standards. Sie ist deshalb dem Bundesverband Internetmedizin beigetreten.



Medizin und Internet - der Markt wächst. Wachsen auch die Qualitätsstandards? Silvano Rebai - Fotolia

Der rasant anwachsende Markt, der von der Telemedizin bis zur Gesundheits-App reicht, brauche klare Spielregeln und Qualitätsstandards, heißt es bei der BARMER GEK. Diese Regeln wolle die Kasse im Sinne ihrer Versicherten maßgeblich mitgestalten. Deshalb sei die BARMER GEK dem Bundesverband Internetmedizin (BiM) beigetreten, der diese Ziele verfolge. Die Kasse unterstütze die Internetmedizin wie etwa den Ausbau telemedizinischer Anwendungen. Doch nur, sofern sie einen konkreten Mehrwert für die Patienten hätte und dieser Mehrwert tatsächlich in einer grundlegenden Evaluation nachgewiesen werden könne und höchsten Datenschutzanforderungen genüge. 

Im Bereich der Internetmedizin gibt es bei der BARMER GEK bereits eine internetbasierte Therapie für Kinder mit funktioneller Sehschwäche oder Online-Trainings mit psychologischer Beratung. Im Rahmen ihres Kinder- und Jugendprogramms bietet die Kasse das telemedizinische Konsiliararztsystem "PädExpert" an, das die Versorgung von Heranwachsenden verbessern soll, die unter seltenen und chronischen Erkrankungen leiden.

Der BiM bietet laut eigenen Angaben Leistungserbringern, Kostenträgern und Anbietern von internetmedizinischen Leistungen eine Plattform im Zusammenwirken mit der Ärzteschaft.


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