Dr. Tibor Feher
16.02.17 / 00:00
Leserbriefe

"Am Besten beim Beißen"



Sergey Nivens - Fotolia

Leserbrief zum Beitrag: „Leitlinie zur instrumentellen zahnärztlichen Funktionsanalyse: Instrumentelle Bewegungsanalyse“, zm 23/2016, S. 92–95.

Am Anfang der 60er Jahre wurde festgestellt, dass das genaue Reproduzieren der Unterkiefer-Bewegung unmöglich ist. Das war die Hauptursache, dass der balancierte Biss, als Konzept abgelehnt und die Front- und Eckzahnführung eingeführt wurde. Das genaue Reproduzieren der Unterkiefer-Bewegung geht meines Erachtens auch nicht mit Hilfe modernster Computer-Technologie.

Der Grund hierfür: Es ist ganz praktisch ein hoffnungsloses Unterfangen, die physiologische Deformierung der Kieferknochen, die Bewegungen der Zähne im Zahnbett, die Bewegungen des Unterkiefers, welche aus der Form-Änderung des Diskus artikularis resultieren, und die Bewegungen eines kranken Kiefergelenks (gelagerte Achse) nachzuahmen.

Was ist aber dann das Problem, welches zu lösen ist? Kurz gefasst: Den Patienten helfen, die unter einer Funktionsstörung des Kausystem – craniomandibuläre Dysfunktion oder temporomandibular disorder – leiden. Untersuchen Sie dazu bitte die Kiefergelenke während dem Biss. Dort versteckt sich nämlich die Ursache und die Lösung.

Dr. Tibor Feher
Budapest


Kommentare

Leserkommentare (0)

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können
Werblicher Inhalt