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02.05.17 / 13:48
Gesellschaft

Förderpreis für Ines Olmos und Imke Kaschke

Die Stiftung Leben pur hat zum zwölften Mal ihren Förderpreis vergeben - an die Zahnärztin Dr. Imke Kaschke und die Gesundheitswissenschaftlerin Ines Olmos aus Berlin für das Projekt Healthy Athetes®.



V.l.n.r: Dr. Nicola Maier-Michalitsch (Vorstand Stiftung Leben pur und Tagungsleitung), Dr. Imke Kaschke und Ines Olmos (Preisträgerinnen Projekt „Healthy Athetes®”), Ursula Büker (Wissenschaftsrat Stiftung Leben pur) Stiftung Leben

Ende März erhielten Olmos und Kaschke den Preis auf der Tagung "Leben pur" in Hamburg für das Gesundheitsprogramm von SOD. Er ist mit 5.000 Euro dotiert und wurde von der Stiftung Wohnhilfe finanziert. Prämiert wurde das Projekt Healthy Athetes® - Das Gesundheitsprogramm von Special Olympics Deutschland (SOD). Omos und Kaschke teilen sich die Auszeichnung mit einem anderen Preisträgerpaar.

SOD ist die deutsche Organisation der weltweit größten Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Als Alltagsbewegung mit einem ganzheitlichen Angebot gehört dazu auch das Gesundheitsprogramm Healthy Athletes®.

Dabei werden für Menschen mit mehrfacher Behinderung insbesondere beim wettbewerbsfreien Programm sowie aufsuchend in Wohneinrichtungen, Werkstätten und Schulen kostenlose niedrigschwellige Beratungen, Kontrolluntersuchungen und notwendige Weiterbehandlungsempfehlungen angeboten. Sieben verschiedene medizinische Bereiche gibt es, unter anderem zur Seh- und Hörfähigkeit, zur Zahn- und Mundgesundheit sowie zur gesunden Lebensweise.

Ines Olmos ist Physiotherapeutin und Gesundheitswissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Prävention und Gesundheitsförderung. Sie arbeitet in der Bundesgeschäftsstelle von Special Olympics Deutschland in Berlin. Dr. Imke Kaschke ist Zahnärztin und Gesundheitsmanagerin von Special Olympics Deutschland.

Die Stiftung Leben pur will die Anliegen von Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen in die wissenschaftlich-fachliche, aber auch in die breite Öffentlichkeit tragen und so die Wahrnehmung und Integration von schwerstbehinderten Menschen stärken. Betroffene, Angehörige, Betreuer und Fachkräfte können hier Erfahrungen austauschen und Informationen zu allen Bereichen des täglichen Lebens mit Schwerstbehinderung erhalten.



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