nh/pm
21.02.17 / 13:40
Gesellschaft

Präventionsprojekt zu kardiovaskulären Erkrankungen

Inwieweit Parodontitis und Gingivitis über systemische und genetische Effekte Atherosklerose und Thrombose begünstigen, wird derzeit am Universtätsklinikums Hamburg-Eppendorf untersucht - ein preiswürdiges Projekt.



Den mit 3.000 Euro dotierten Preis überreichte die stellvertretende FVDZ-Bundesvorsitzende Dr. Gudrun Kaps-Richter (links) am 19. Februar bei der Eröffnungsveranstaltung des diesjährigen Winterkongresses des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ) in Ischgl an Zahnärztin Dr. Ghazal Aarabi, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Foto: Martin Duschek

Dr. Ghazal Aarabi, Zahnärztin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, hat in diesem Jahr den Förderpreis der Stiftung Zahnärztliche Wissenschaften des FVDZ erhalten.

Aarabi wurde für ihr Forschungsprojekt zum Thema „Entzündungen der Mundhöhle als unabhängige Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen“ ausgezeichnet. In der Studie untersucht die Wissenschaftlerin erstmals, inwieweit Parodontitis und Gingivitis über systemische und genetische Effekte Atherosklerose und Thrombose, die auch Ursachen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind, begünstigen. Aus den Ergebnissen wird ein innovatives Präventionskonzept entwickelt, auf dessen Basis kardiovaskuläre Erkrankungen durch optimale Mundhygiene und Parodontitistherapie vorgebeugt werden.

Die Preise der Stiftung Zahnärztliche Wissenschaften werden jedes Jahr vom Freien Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) ausgelobt. Für den Förderpreis 2018 können wissenschaftliche Arbeiten bis zum 31. Oktober 2017 bei der FVDZ-Bundesgeschäftsstelle eingereicht werden. Weitere Informationen finden Sie hier.


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