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12.02.14 / 15:13
Medizin

50 Prozent der Hepatitis-C Patienten unterversorgt

Wie Hepatitis C-Patienten therapiert werden, wird in einem Register dokumentiert. Demnach hat nur knapp die Hälfte in der Vergangenheit eine adäquate medikamentöse Behandlung erhalten.



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Die Ursachen dieses Behandlungsdefizits, sind vielfältig. Sie reichen von der „Angst des Patienten vor Therapie­nebenwirkungen“ bis hin zur „mangelnden Compliance“. Das berichtet der Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen (bng) anhand von Daten des Deutschen Hepatitis-C-Registers.

Genaue Dokumentation aller Fälle

Das Register baute der Berufsverband vor zehn Jahren auf, um die Hepatitis-C-Fälle in Deutschland zu dokumentieren. Es lässt Schlüsse auf die geografische Verteilung zu und stellt die Behandlungsergebnisse in der realen Versorgungspraxis dar. „Mit diesem Register sind  auch Patientengruppen erfasst worden, die bisher in Europa kaum beschrieben waren“, meldete der Verband.


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