cs/mg/ck
09.04.15 / 14:41
Medizin

Neues Gesicht in 27 Stunden

Ein lebensgefährlich erkrankter Patient bekam in einer 27-stündigen Operation teilweise ein neues Gesicht. Wie die Universitätsklinik Vall d'Hebrón mitteilte, erhielt der 45-Jährige bei dem Eingriff zudem Transplantate für den Mund, die Zunge, den Hals und den Rachen. Lesen Sie in der Bilderstrecke den Kurzbericht der Chirurgen.




An der - im Februar vorgenommenen - Operation unter der Leitung des Chirurgen Joan Pere Barret waren 45 Mediziner verschiedener Fachrichtungen beteiligt. Der Eingriff war nach spanischen Medienberichten vom Dienstag in dieser Art weltweit ohne Beispiel.

Der Patient litt seit 20 Jahren an einer Krankheit, die zu tumorartigen Fehlbildungen im Gesicht führte, das Seh- und Sprechvermögen beeinträchtigte und lebensgefährliche Blutungen auslöste. Renommierte Krankenhäuser in den USA hatten nach Angaben der Klinik in Barcelona die Fehlbildungen als nicht operierbar bezeichnet. Barret bezeichnete das Ergebnis des Eingriffs hingegen als "vollauf zufriedenstellend". Der Patient erhole sich aktuell Zuhause von der Operation und komme nur noch zu Routine-Untersuchungen in das Krankenhaus, hieß es.



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