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19.05.17 / 10:35
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Ärzteverbände tagen in Freiburg

Vom 23. bis 26. Mai findet der Deutsche Ärztetag in Freiburg statt. Treffpunkt für Veranstaltungen zahlreicher ärztlicher Verbände und Körperschaften.



Im Zentrum des Veranstaltungsmarathons stehen die Debatten der Delegierten auf dem Deutschen Ärztetag (siehe auch zm-online: "Deutscher Ärztetag: Digitalisierung und GOÄ im Fokus"). Dort nehmen - neben der Positionierung zur Gesundheitspolitik im Wahljahr - die Schwerpunkte Digitalisierung und GOÄ den Mittelpunkt der Diskussionen ein. Ferner geht es um Notfallmanagement, die ärztliche Weiterbildungsordnung und eine Vielzahl weiterer ärztlicher Kernthemen.

KBV: Zukunftskonzept 2020

Am 22. Mai im Vorfeld des Ärztetages findet zudem die Vertreterversammlung der KBV statt. Hier geht es um das Zukunftskonzept „KBV 2020“, mit dem sich die Körperschaft vier Monate vor der Wahl zur Gesundheitsversorgung positioniert. Im Kern geht es darum, ambulante und stationäre Strukturen dem sich ändernden Versorgungsbedarf anzupassen.

Marburger Bund: Schluss mit der Überlastung der Notaufnahmen

Am 21. und 22. Mai kommt der Marburger Bund zu seiner Hauptversammlung zusammen. Neben aktuellen Fragen zur Gesundheitspolitik geht es ebenfalls um Digitalisierung sowie um die Überlastung der Notaufnahmen.

Allianz Deutscher Ärzteverbände: Das Budget muss weg

Alle Fachverbände kommen am Wochenende vom 20./21. Mai zu (meist internen) Beratungen vor dem Ärztetag zusammen. Im Vorfeld wurden einige Positionen bekannt. So zum Beispiel die der Allianz Deutscher Ärzteverbände. Diese fordert etwa, die Budgetierung der morbiditätsorientierten Gesamtvergütungen bei Ärzten aufzuheben. Die bisherige Ausrichtung der ambulanten Vergütungssystematik mit einem seit Jahren gedeckelten Budget, das den niedergelassenen Haus- und Fachärzten feste Preise für ihre Leistungen vorenthalte, sei anzupassen. Auch spricht sich die Allianz für das kollektive Miteinander von Kollektiv- und Selektivvertrag aus.

NAV-Virchow-Bund: Grundversorgung neu ordnen

Der NAV-Virchow-Bund hat zur Bundestagswahl ein gesundheitspolitischen Grundsatzpapier vorgelegt. Er fordert unter anderem, die gemeinsame Grundversorgung zwischen Haus- und Fachärzten neu zu ordnen.


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