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10.10.12 / 11:43
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Bundesregierung will Internetsüchtigen helfen

Die Bundesregierung plant laut der Drogenbeauftragten Mechthild Dyckmans (FDP) die Hilfsangebote für Internet- und Computerspielsüchtige auszubauen.



A. Buck

"Neben allen Vorteilen, die das Internet für unsere Arbeitswelt und Freizeit bietet, birgt es auch Risiken", sagte Dyckmans am Dienstag auf der Jahrestagung der Drogenbeauftragten in Berlin. Ihrer Aussage nach sind in Deutschland circa 560.000 Menschen zwischen 14 und 64 internetabhängig. Geplante Gegenmaßnahme: Präventionsmaßnahmen und Behandlungsangebote sollen verstärkt werden und sich auf die Gruppen ausrichten, die von einer exzessiven Internetnutzung besonders betroffen sind.

Als Vorbild könnte das Bundesmodellprojekt "ESCapade" dienen, dessen Ergebnisse auf der Tagung vorgestellt wurden. In dem familienorientierte Programm sollen die Internet-Nutzungszeit der Jugendlichen aber auch die Probleme mit Familie und Freunden, in Schule und Ausbildung sowie gesundheitliche Belastungen reduziert werden.



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