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24.05.17 / 11:57
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Dentale Bilanz nach Eishockey-WM

Bei der am Sonntag zu Ende gegangenen Eishockey-WM in Köln verlor Deutschland im Viertelfinale knapp (1:2) gegen Kanada. Mit dabei: die offiziellen WM-Zahnärzte Dr. Alexander Langenbach und Dr. Klaus Langenbach aus Köln. Hier ziehen sie ihre "dentale Bilanz".




Der Deutsche Eishockey Bund hatte beide zu sogenannten CDO (Chief Dental Officer) ernannt. Als solche waren sie bei jedem Eishockeyspiel in der Kölner Lanxess-Arena mit dabei.

Schneller Puck - Kieferbruch

Die "dentale Bilanz" der WM verrieten sie gegenüber zm-online: vier Frontzahntraumata. Unter anderem waren nach einem Bandencheck oder Stockschlag Schneidekanten von Zähnen abgebrochen, die wieder aufgebaut werden mussten. Sehr typisch im Bereich der Zahntraumatologie beim Eishockey sind laut der Experten übrigens weit nach innen gedrückte Zähne, die repositioniert und verdrahtet werden müssen. Hinzu kommen Kieferbrüche oder Platzwunden an den Lippen, die von den WM-Zahnärzten vor Ort versorgt wurden.

Im Umgang mit den sporttypischen Verletzungen im Eishockey sind die Dres. Langenbach geübt: Als enge Kooperationspartner des Kölner Eishockey-Clubs KEC bringen sie langjährige Erfahrung mit. „Wir sind für die zahnmedizinischen Fälle aller an der Eishockey-WM beteiligten Nationen gerüstet“, hatte Dr. Alexander Langenbach noch im Vorfeld der Spiele betont.

Die 82. Eishockey-Weltmeisterschaft der Herren wird 2018 in Dänemark ausgetragen. Austragungsorte sind dann Kopenhagen und Herning.


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