ck/dpa
14.04.14 / 12:27
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Fast 6.000 Beschwerden

Die Zahl der Beschwerden von Privatversicherten über ihre Krankenkasse oder über Vermittler von Versicherungspolicen ist leicht gesunken.



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Beim Ombudsmann der privaten Krankenversicherung (PKV) gingen im vergangenen Jahr 5.984 entsprechende Anfragen ein. Das waren 5,8 Prozent weniger als 2012. Das geht aus dem neuen Tätigkeitsbericht des PKV-Ombudsmanns hervor. 

Das Gros betrifft die Vollversicherung

Fast drei von vier Beschwerden waren zulässig. Mit 78,8 Prozent entfiel der Großteil der Anfragen auf die Vollversicherung. Zusatzversicherungen betrafen 13,5 Prozent.  n mehr als jedem fünften Streitfall ging es um unterschiedliche Ansichten darüber, ob eine Behandlung, ein Arzneimittel oder ein medizinisches Hilfsmittel medizinisch notwendig ist.

Kostendruck schärft den Blick

"Die Anzahl der Beschwerden zu diesem Themenkomplex ist gestiegen, wodurch deutlich wird, dass die Versicherer aufgrund des Kostendrucks im Gesundheitswesen zunehmend kritischer prüfen und immer häufiger über die Frage diskutiert werden muss", heißt es in dem Bericht des inzwischen ausgeschiedenen PKV-Ombudsmanns Helmut Müller. 

Die Stelle des Ombudsmanns war vor mehr als zehn Jahren eingerichtet worden, um die ehemals einzige Beschwerdestelle bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zu entlasten. Die Zahl der Beschwerden insgesamt ist seither nahezu konstant. Es beschweren sich nach Angaben aus der Branche weniger als 3 von 10.000 Versicherten. Insgesamt zeige sich hohe Zufriedenheit der Versicherten, so Müller.


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