ck/dpa
22.04.14 / 13:27
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Fitnesskult im Weißen Haus

Äpfel statt Erdnüsse zum Knabbern im Oval Office, kein Dessert mehr bei den Obamas an Werktagen - die Diät- und Fitnesswelle hat das Weiße Haus voll erfasst.



Die Obamas sind Gesundheits-Freaks mit missionarischem Charakter. Auch ihre Mitarbeiter halten sie zu körperlicher Ertüchtigung an - eine Gesundheitsrevolution auf höchster Regierungsebene.

Dass US-Präsident Barack Obama (52) fit wie ein Turnschuh ist, dass "First Lady" Michelle (50) hinter dem Haus einen Gemüsegarten pflegt und die Nationen zu gesundem Essen erzieht, ist seit längerem bekannt. Doch wie die "Washington Post" am Ostermontag berichtete, geht der Trend mittlerweile weit darüber hinaus - Kritiker mokierten sich bereits über den Fitnesskult. 

Schwitzen im Gym

Dem Bericht zufolge gibt es unter einzelnen Abteilungen im Präsidentenamt regelrechte Wettbewerbe in Sachen Fitness, in denen Punkte gesammelt und diese hausintern fein säuberlich protokolliert werden - zum Wochenende wird dann abgerechnet. Obama höchstpersönlich stachele seine männlichen Mitarbeiter zum Schwitzen im Gym an - und mache sich gar über solche Mitstreiter lustig, die nicht so gut in Form seien wie er. 

Hamburger sind ein No-go

"Die Kultur hat sich ganz schön dramatisch verschoben...", zitiert die Zeitung einen Mitarbeiter der Präsidentengattin. Vorbei seien die Zeiten, als im Weißen Haus noch Junk-Food zu haben war. Beinahe nostalgisch beschwört die Zeitung die alten, ungesunden Zeiten, als Präsident Bill Clinton beim Jogging eine Pause einlegte und in einer Fastfoodkette einen Hamburger verdrückte. Auch George W. Bush, selbst ein ausgewiesener Gesundheitsfanatiker, habe sich zum Abendessen mitunter Hamburger bestellt. Jetzt scheint ein Hauch von Askese durch die Heiligen Hallen Amerikas zu wehen.


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