ck/pm
27.09.12 / 12:58
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Forum "Zahn- und Mundgesundheit Deutschland" gegründet

Zum Tag der Zahngesundheit wurde unter Beteiligung von Wissenschaft, Verbänden, Politik und Wirtschaft wurde in Berlin eine Initiative für eine bessere Vorsorge gegen Mund- und Zahnerkrankungen auf den Weg gebracht.



Präsentation, Übergabe und Unterzeichnung des Logoboardes in Berlin (v.l.n.r.): Prof. Dr. Zimmer (Universität Witten/Herdecke), Dr. Sebastian Ziller (Bundeszahnärztekammer Berlin), Prof. Dr. Oesterreich (Vize-Präsident Deutsche Zahnärztekammer), Anton van de Putte (GSK GlaxoSmithKline - Vice President & Area General Manager), Michael Kunze (Wrigley - Managing Director) und Dr. Erwin Lotter (FDP, MdB) Foto: Michael Wittig

Die Gründer des "Forums Zahn- und Mundgesundheit Deutschland" wollen "einen zielgerichteten, langfristigen Dialog mit Partnern aus Wissenschaft, Politik, Verbänden und Wirtschaft herstellen und fördern". Den Vorsitz übernimmt Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK).

Weitere Gründungsmitglieder sind Prof. Dr. Stefan Zimmer von der Universität Witten/Herdecke, Dr. Rolf Koschorrek, aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Dr. Erwin Lotter (FDP). Unterstützt wird das Forum von GlaxoSmithKline (GSK) und dem Wrigley Oral Healthcare Program.

Thema Mundgesundheit kommt zu kurz

"Das Thema Zahn- und Mundgesundheit kommt in der aktuellen politischen Debatte zur nationalen Präventionsstrategie zu kurz. Das möchten wir ändern", sagte Oesterreich. Dass die Zahn- und Mundgesundheit eine essenzielle Rolle für die Lebensqualität und die Allgemeingesundheit spielt, betonte Zimmer: "Daher ist es wichtig, alle Möglichkeiten der Prävention auf allen Ebenen voll auszuschöpfen, angefangen von der Aufklärung der Risikogruppen bis zu von der öffentlichen Hand getragenen Präventivprogrammen."

Auf die Agenda der nationalen Präventionsstrategie

Zum Abschluss der Veranstaltung richteten die Initiatoren den Appell an die Politik, sich aktiv an dem Forum zu beteiligen und das Thema Zahn- und Mundgesundheit auf die Agenda der nationalen Präventionsstrategie zu setzen. Geplant ist, dass sich das Forum im Herbst zu seiner ersten Sitzung in Berlin trifft. Die Ergebnisse der Diskussionen sollen in Handlungsempfehlungen für die Politik münden.



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