jt/dpa
15.10.13 / 09:22
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Kopfschmerzen durch Stress

Viele Menschen fühlen sich täglich unter Druck. Die Dauerbelastung führt häufig zu Kopfschmerzen, wie aus einer aktuellen Umfrage hervorgeht. Ein Geschlecht ist besonders betroffen.



Frauen benennen oft den Stress als Auslöser für ihre Kopfschmerzen. Fotowerk - Fotolia.com

Jeder zweite, der unter Kopfschmerzen leidet, führt dies auf Stress zurück. "Stress ist der häufigste Auslöser von Kopfschmerzen", teilte die DAK-Gesundheit in Hamburg unter Berufung eine von ihr in Auftrag gegebene Befragung mit. Demnach sehen das vor allem Frauen so. Neben der Überlastung in Beruf oder Familienalltag spielten für 46 Prozent der Betroffenen auch Wetterumschwünge eine Rolle.

Schmerz geht auf die Leistung

Fast jeder Zehnte erklärte, es hämmere oder poche mindestens einmal pro Woche im Kopf, neun Prozent der Befragten leiden mehrmals im Monat. 32 Prozent dagegen sagten, sie hätten nie Kopfweh. Knapp jeder Fünfte (19 Prozent) fühlt sich in seiner Leistungsfähigkeit und im Alltag sehr stark oder stark, weitere 32 Prozent sehen sich mittelmäßig beeinträchtigt.

Besonders häufig führt Stress bei den 30- bis 59-Jährigen zu Kopfschmerzen, 56 Prozent nennen Anspannung als Hauptursache. Zum Vergleich: Bei den über 60-Jährigen sind es nur noch 37 Prozent. "Überhaupt leiden Menschen ab 60 Jahren insgesamt deutlich seltener an Kopfweh", hieß es. "53 Prozent dieser Altersgruppe hat nie Schmerzen, während dies bei den 14- bis 44-Jährigen nur auf 19 Prozent der Befragten zutrifft." Als Grund sieht die Kasse die stärkeren Herausforderungen im Beruf bei den Jüngeren. 

Doppelbelastung stresst

Dass Frauen häufiger als Männer Stress für ihre Schmerzen verantwortlich machen (56 versus 43 Prozent), führt die DAK-Gesundheit auf die häufige Doppelbelastung mit Job und Familie zurück. Als Soforthilfe gegen die Schmerzen greifen die meisten zu Schmerzmitteln oder gehen an die frische Luft. "Kopfschmerzmittel sollten auf keinen Fall öfter als zehn Tage im Monat und nicht länger als drei Tage hintereinander eingenommen werden, sonst droht dauerhaftes Kopfweh", warnt die Kasse.

Die DAK-Gesundheit hatte die repräsentative Forsa-Umfrage unter 1.000 Frauen und Männern über 14 Jahren in Auftrag gegeben. 


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