jt/pm
17.06.13 / 11:35
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Ministerium lobt Engagement der Zahnärzte

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) betont die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements und lobt die Hilfe der deutschen Zahnärzteschaft als "vorbildlich".



Prof. Dr. Dietmar Oesterreich (li.) und Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz bei einem Treffen im Juni. BZÄK

Das BMZ hat sich Anfang Juni mit der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) zu einem informellen Gespräch über die internationalen Hilfsprojekte der Zahnmediziner getroffen. Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz begrüßte das bürgerschaftliche Engagement der Zahnärzteschaft in der Entwicklungszusammenarbeit. 

Zahnärzte tragen zur Verbesserung der Lebensumstände bei

Beerfeltz sagte: „Ehrenamtliches Engagement hat einen immensen Stellenwert, denn der Staat allein kann die Herausforderungen in der Entwicklungszusammenarbeit nicht lösen. Das Engagement der Hilfsorganisationen der deutschen Zahnärzteschaft in Entwicklungsländern ist vorbildlich. Durch ihren persönlichen Einsatz und ihr spezifisches Know-how sowie Spenden tragen sie wesentlich zur Verbesserung der Lebensumstände in unseren Partnerländern bei. Ich ermutige die Mitglieder der BZÄK ausdrücklich, ihr Engagement noch weiter auszubauen. Das BMZ kann das sinnvoll flankieren.“ 

Mehr Wahrnehmung für zahnärztliches Engagement schaffen

„In den letzten Jahren wurden 100 Millionen Euro Spendengelder von den deutschen Zahnmedizinern für Hilfsprojekte eingesetzt“, erklärte BZÄK-Vizepräsident Prof. Dr. Dietmar Oesterreich. „Die Kollegen spenden Freizeit, Geld und persönlichen Einsatz in internationalen Krisengebieten. Das Engagement ist groß, wird aber wenig wahrgenommen. Umso mehr schätzen wir die Unterstützung vom BMZ.“

Beerfeltz sieht auch Gemeinsamkeiten zwischen seinem Ministerium und der Zahnärzteschaft. „Lassen Sie uns unser gemeinsames „Z“ als Verbindung nutzen: BMZ und Zahnmediziner als Zukunftsentwickler in unterprivilegierten Regionen“, sagte der Staatssekretär.


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