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15.01.13 / 08:22
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Nahrungsergänzungsmittel in der Kritik

In Sachen Ernährung kommt es auf die Dosis an, meint das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Das gilt auch für Chips, Pommes oder Röstis, die Acrylamid enthalten können.



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Acrylamid besitzt im Tierexperiment Erbgut veränderndes und Krebs erzeugendes Potenzial. Aber auch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln könne Risiken für die Gesundheit bergen, sagt  BfR-Präsident Prof. Andreas Hensel anlässlich der neuen Auflage der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Lebensmittel enthalten normalerweise alles, was gesunde Menschen brauchen. Nahrungsergänzungsmittel in Tabletten- oder Drageeform sind in der Regel überflüssig, erklärt der BfR-Präsident in einer Mitteilung.

Zu viele Vitamine schaden

Eine zu hohe Dosis an Vitaminen und Mineralstoffen könne der Gesundheit vielmehr schaden. Bei einer abwechslungsreichen Ernährung erhalte der Körper alle Nährstoffe, die er brauche. Nur in bestimmten Fällen sei eine gezielte Ergänzung der Nahrung mit einzelnen Nährstoffen sinnvoll, etwa Folsäure in der frühen Schwangerschaft.

Wann die Zufuhr von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll oder aber ein gesundheitliches Risiko ist, erläutern Vertreter vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) auf der Internationalen Grünen Woche vom 18. bis 27. Januar 2012 in Berlin am Stand 101 in der Halle 3.2.

 


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