sg
03.12.12 / 11:18
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Prothetik versus Monetik

Prothetische Behandlungskonzepte unterliegen auch der wirtschaftlichen Kaufkraft der Patienten, betonte Dr. Andreas Wagner, Präsident der Landeszahnärztekammer Thüringen, auf dem Zahnärztetag in Erfurt.



Bereits die DMS IV beschreibe insbesondere bei der Versorgung von Senioren eine Schere zwischen vermögenderen und weniger gut gestellten Patienten. Dieser Umstand spiegele vielfach die Versorgungsrealität in Thüringer Praxen wider. "Wir verzeichnen eine verstärkte Nachfrage nach effektiven und sozialverträglichen Versorgungslösungen“, so Wagner. Eine prothetische Maximalversorgung mit höchsten Ansprüchen sei zwar wünschenswert, aber oftmals schwer umzusetzen.

Mehr als 1.300 Zahnmediziner, Zahntechniker und ZFA nahmen in Erfurt am 30. November und 1. Dezember am Fortbildungskongress teil. Für die Zusammenstellung des wissenschaftlichen  Programms zeichnete Prof. Dr. Michael Walter, Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden, verantwortlich.



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