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18.10.12 / 11:32
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Vergleichbarkeit von ZFA-Qualifikationen soll kommen

"Die Fortbildung des medizinischen Fachpersonals muss in der Hand des Berufsstands bleiben“ - mit diesem Appell leitete Prof. Dietmar Oesterreich die Koordinierungskonferenz der ZFA-Referenten am Mittwoch in Berlin ein. Erörtert wurde der Deutsche Qualifikationsrahmen für Bildungsabschlüsse und die Einrichtung einer zentralen Stelle für die Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen.



Foto: Dominik Pietsch

Mit dem Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR) soll ein umfassendes, bildungsübergreifendes Profil der in Deutschland erworbenen Berufskompetenzen vorgelegt werden. Das betrifft auch die zahnmedizinischen Fachberufe. Als nationale Umsetzung des europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) soll er die Besonderheiten des deutschen Bildungssystem berücksichtigen.

Qualifikationen sollen europaweit vergleichbar werden

Damit soll eine angemessene Bewertung und Vergleichbarkeit der deutschen Qualifikationen erfolgen, die in der dualen Ausbildung erworben wurden. So sollen Bildungsabschlüsse europaweit vergleichbar gemacht und die Mobilität von Arbeitnehmern gefördert werden. Für das erste Quartal 2013 soll eine Einigung und Zuordnung aller Qualifikationen erfolgen. BZÄK-Vorstandsreferent für die Belange der ZFA, Dr. Michael Sereny, erläuterte: "Es geht nicht darum, die Inhalte zu verändern, sondern so zu formulieren, dass sie in den europäischen Rahmen hineinpassen.“

Neue Stelle sichert Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen

Auch die Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen war Gegenstand der Beratungen auf der Koordinierungskonferenz. In der Kammer Westfalen-Lippe ist jetzt dazu eine bundeseinheitliche Stelle für die Länderkammern eingerichtet worden. Sie nimmt die im Rahmen der Feststellung der Gleichwertigkeit anfallende und weitere nach dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG) zugewiesene Aufgaben wahr.
 
 



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