pr/pm
25.01.13 / 09:26
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Versorgungspreis für seltene Erkrankungen

Die Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e.V. und die Central Krankenversicherung AG schreiben erneut den nach ihnen benannten Versorgungspreis für chronische seltene Erkrankungen aus.



ACHSE Pressefoto

Die ACHSE – ein Netzwerk von derzeit 117 Patientenorganisationen – und die Central Krankenversicherung AG haben sich zum Ziel gesetzt, mit der Verleihung des Preises die Versorgungssituation für Betroffene zu verbessern. Mit der Auszeichnung werden innovative Versorgungskonzepte und -projekte  gefördert. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Vier Millionen Menschen in Deutschland haben eine chronische seltene Krankheit

Nach Auskunft des Netzwerks leben in Deutschland etwa vier Millionen Menschen mit einer chronischen seltenen Erkrankung. Etwa 80 Prozent der seltenen Krankheiten seien genetisch bedingt, daher machen sie sich meist schon bei der Geburt oder im frühen Kindesalter bemerkbar. Viele dieser Krankheiten seien außerdem lebensbedrohlich oder führten zu Invalidität. Die meisten verlaufen nach Angaben von ACHSE chronisch: Sie lassen sich nicht heilen, die Patienten sind dauerhaft auf ärztliche Behandlung angewiesen. Die Diagnosestellung gestalte sich darum oft schwierig und wirksame Therapien seien rar.

Nachhaltige und interdisziplinäre Projekte werden gefördert

Wie es in dem Aufruf heißt, richtet sich die Auszeichnung an bereits erfolgreiche, innovative Projekte aus sämtlichen Bereichen des Gesundheitswesens, die zum Beispiel in Kliniken, medizinischen Versorgungszentren (MVZ), Praxen oder Selbsthilfeorganisationen umgesetzt werden. Die Projekte sollten sich nachhaltig und - wenn möglich - interdisziplinär für eine bessere Versorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen einsetzen. Besondere Beachtung finden Konzepte, die gut vernetzt sind und die Erfahrungen von Selbsthilfegruppen nutzen.
 
Bis zum 15. Februar 2013 können sich Unternehmen, Institutionen, Organisationen und auch Einzelpersonen bewerben. Mehr dazu hier.


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