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24.10.12 / 15:54
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World Health Summit 2012

Auf dem World Health Summit in Berlin diskutieren Experten, wie aktuelle Herausforderungen der Gesundheitssysteme gelöst werden könnten.



Im Fokus der Gespräche: die Finanzierung. Finanzexperte Agis Tsouros (Head of the Policy and Cross-cutting Programmes, WHO Europe) erklärte, in den nächsten Jahren müsse sich Europa auf ein minimales Wirtschaftswachstum, eventuell sogar auf eine Rezession einstellen.

Keine Heilung ohne Schmerzen

Sinnvolles Sparen sei daher unabdingbar, um die Ökonomie nachhaltig gesunden zu lassen - inklusive dem Gesundheitssystem. Erste richtige Schritte seien unternommen worden, eine Heilung ohne Schmerzen gebe es aber nicht. Die angekündigten Sparzwänge würden zu spürbaren medizinischen Problemen führen - in Europa und darüber hinaus.

Asien ist das große Thema

Doch selbst schmerzhafte Erkenntnisse könnten dem heterogenen asiatischen Raum helfen, erklärte John Wong (Vice Provost, Academic Medicine, of the National University of Singapore). Rund die Hälfte der Weltbevölkerung lebe in Asien, die zunehmende Urbanisierung werde das Gesundheitssystem vor immense Aufgaben stellen. Asien könne da viel vom ebenfalls heterogenen Europa lernen.



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