eb/pm
17.07.13 / 12:08
Nachricht

Zahnersatz ist Vertrauenssache

Zahnersatz aus dem Ausland mit der Tchibo-Karte? Die KZBV schätzt die vertrauensvolle Kooperation mit dem wohnortnahen Labor höher ein.



KZBV-Axentis.de

Seit dem 16. Juli bietet Tchibo eine "ZahnersatzCard" an und verspricht den Kunden für einen begrenzten Zeitraum preiswerten Zahnersatz des Anbieters Novadent, der in Manila auf den Philippinen fertigt. "Die Herstellungskosten von Zahnersatz sind in Südostasien in der Tat deutlich günstiger als in Deutschland", erklärt der KZBV-Vorsitzende Dr. Jürgen Fedderwitz. Daher habe sich hier ein Markt entwickelt, auf dem Novadent mit vielen Wettbewerbern konkurriere. Auch eine Vielzahl von Kolleginnen und Kollegen hätten schon Erfahrungen mit preisgünstigem Zahnersatz von ausländischen Laborpartnern gesammelt.

"Aber Zahnersatz ist Vertrauenssache", sagt Fedderwitz. "Die meisten Zahnärzte schätzen die vertrauensvolle Kooperation mit einem wohnortnahen Labor höher ein. Letztlich trägt der Zahnarzt die volle Verantwortung für den einzugliedernden Zahnersatz – auch für den Teil, der im Labor gefertigt und in die Praxis geliefert wird."

Der Zahnarzt entscheidet allein

Denn allein der Zahnarzt entscheide, ob der angelieferte Zahnersatz eingesetzt werden kann, bekräftigt der KZBV-Vorsitzende. Auch könne kein Zahnarzt verpflichtet werden, mit Novadent oder einem anderen Anbieter zu kooperieren. Das erkläre, warum Zahnärzte häufig über viele Jahre in gewachsenen Strukturen mit ihren Laborpartnern zusammenarbeiten.

"Die Kolleginnen und Kollegen wissen, je individueller und komplexer die prothetische Versorgung ausfällt, desto sinnvoller ist die qualitätsgesicherte und wohnortnahe Fertigung durch ein praxisnahes Labor."


Mehr zum Thema


Werblicher Inhalt