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10.01.13 / 15:02
Politik

Weniger Beschwerden über die PKV

Die Zahl der Eingaben beim PKV-Ombudsmann ist im vergangenen Jahr leicht gesunken. Die meisten Beschwerden kommen von den voll Versicherten.



Beim Ombudsmann gingen insgesamt 6.354 Beanstandungen ein, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Bezugnahme auf den neuen Bericht der Schlichtungsstelle, der demnächst veröffentlicht werden soll. 2011 zuvor waren es mit 6.511 Beschwerden noch 2,4 Prozent mehr.

Weil neben dem Ombudsmann  auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) Klagen der Versicherten sammelt, sind die Angaben allerdings nicht vollständig erfasst.

Insgesamt sei die Zahl der Beschwerden zwischen 2002 und 2011 im Verhältnis zur Zahl der Versicherten in etwa konstant geblieben, meldet die Zeitung. Die "Beschwerdequote" liege mit 0,02 Prozent für 2012 weiterhin im Promillebereich, hochgerechnet auf die etwa 32 Millionen Versicherten, die entweder vollversichert sind oder über eine Zusatzversicherung innehaben. 2011 lag sie für etwa 31,5 Millionen Versicherte um 0,008 Prozentpunkte höher und damit bei 0,028 Prozent. 

Der Ombudsmann der PKV soll Streitigkeiten zwischen Versicherten und ihren Versicherern schlichten. Er ist unabhängig von den Weisungen der Versicherungskonzerne. Hauptsächlich sind er und seine Mitarbeiter damit beschäftigt, den Versicherten die mitunter komplexen Sachverhalte in einer klaren Sprache zu erklären und in dieser Weise auch seine Entscheidungen darzulegen. 

Laut "Süddeutsche Zeitung kommen die meisten Beschwerden tragen von den voll Privatversicherten. Zumeist streiten sie mit ihren Versicherern darüber, ob eine bestimmte Therapie medizinisch notwendig oder nicht. An zweiter Stelle stehe der Streit über ärztliche Gebühren. 


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