Stefanie Hoder
09.03.16 / 12:14
Praxis

"Hallo Laura, ich bin Doktor Thomas!"

"Das tut nicht gar weh" - mit diesen Worten sollten Sie ein Kind nicht auf die Behandlung vorbereiten. Es sei denn, Sie wollen, dass es negative Assoziationen entwickelt. Die richtige Ansprache beginnt mit der Begrüßung.



... und du bist Laura. mbt studio - Fotolia

Angst vor dem Zahnarzt beziehungsweise vor der Behandlung haben viele Menschen. Sie und Ihr Team sollten deshalb mithelfen, das Kind an den Zahnarztbesuch zu gewöhnen, um Angstzuständen von vornherein vorzubeugen.

Bloß kein Zwang

Bei allen Behandlungen gilt: Dem Kind muss die Möglichkeit zum Einschreiten geboten werden. Empfindet es Schmerzen, sollte die Behandlung sofort unterbrochen werden. Weiterhin ist eine Ermunterung zum Durchhalten sinnvoll, wenn abzusehen ist, dass das Kind die Weiterführung der Prozedur verkraften kann.

Falsch: "Nur noch einmal Mund aufmachen, dann ist es geschafft!"
Richtig: "Wir haben das Bohren schon fast geschafft. Du machst das super!"

Machen Sie keine falschen Versprechungen, die am Ende nicht eingehalten werden können (auch keine zeitlichen à la „Wir sind in ein paar Minuten fertig“), sondern zeigen Sie besser ehrliches Mitgefühl. Falls doch eine sehr schmerzhafte Behandlung ansteht, können auch eine Betäubung oder eine Narkose hilfreich sein.

Geduld führt zum Ziel

Der Umgang mit Kindern erfordert Geduld und Einfühlsamkeit, vor allem mit jungen Angstpatienten. Mit den richtigen Mitteln kann vorab die Zahnarztangst genommen werden, damit ein stress- und schmerzfreier Arztbesuch möglich ist.

Stefanie Hoder,
Redaktion Dürrschmidt Dentalhandels GmbH

Talblick 12, 08626 Adorf




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