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15.12.15 / 13:43
Zahnmedizin

DGI: Diese Arbeiten wurden prämiert

Auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) in Wien wurden drei Arbeiten ausgezeichnet: Eine Falldarstellung über 21 Jahre zur Versorgung des vorgeschädigten Implantatlagers, die Profession in der Genderperspektive und die Wechselwirkung von Knochen und Titan.



Drei Arbeiten, drei Preise: Die Auszeichnungen verdeutlichen das fachliche Spektrum der Profession. Fotolia_41975749psdesign1

Dr. Christian Ortmeier wurde in der Kategorie „Praktische Arbeit“ für seine Arbeit mit dem Titel "DVT-gestützte Implantatplanung und CAD/CAM-gefertigter Hybridaufbau bei der Versorgung des vorgeschädigten Implantatlagers - eine Falldarstellung über 21 Jahre" ausgezeichnet.

In der Kategorie „Klinische Arbeit“ überzeugten Dr. Peter Gehrke aus Ludwigshafen und Angela Boll aus Hamburg mit ihrer Arbeit "Die implantologische Profession in der Genderperspektive: Chancen und Karrierewege". Sie entwickelten einen Fragebogen, um zu ermitteln, worin die Ursachen für das zahlenmäßige Ungleichgewicht zwischen implantologisch tätigen Frauen und Männern in Deutschland liegen und ob es geschlechtsspezifische Einflüsse bei der Auswahl des Fachs Implantologie gibt.

In der Kategorie „Experimentelle Arbeit“ siegte Dr. Axel J. A. Wirthmann vom Fachkrankenhaus für Implantologie in Hamburg mit seiner Arbeit zum Thema "Wechselwirkung von Knochen und Titan - neue Einblicke in die ungewöhnliche "Hochzeit“ von Knochen und Metall". Er zeigt mithilfe röntgendiffraktometrischer Untersuchungen an sechs in menschlichem Knochengewebe des Oberkiefers osseointegrierten Implantaten, dass an der Oberfläche von rauen Titanimplantaten unter biologischen Bedingungen Perowskit (CaTiO 3) entsteht.

Die Preise wurden von der ZZI vergeben.


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