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22.12.15 / 12:50
Zahnmedizin

Die russische Lösung

Bei dieser Prothese ist rätselhaft, wie sie überhaupt eingegliedert werden konnte. Fest steht nur: Sie stammt aus Russland. Die Zahnärzte Dr. Dan-Liviu und Dr.-medic stom. Vivian-Zeno Tite schildern den Fall.



Russischer Zahnarzt mit Erfindergeist oder wie kam diese prothetische Versorgung in den Mund des Patienten? Drs Tide

"Hier das Röntgenbild einer 13 Jahre alten russischen Brücke. Die Patientin war heute aufgrund von starken Zahnschmerzen zur Kontrolle zum ersten mal in unserer Praxis vorstellig. Weder wir noch unser Zahntechniker können sich erklären, wie diese Brücke einzementiert werden konnte. Ebenso ist uns schleierhaft, wie der untere (dem Zahnfleisch zugewandte )Teil des Zahn beschliffen werden konnte. Die Brücke weist kein Geschiebe auf. Der Zahn 48 ist natürlich nicht mehr erhaltungswürdig. Vielleicht hat ein Leser eine Antwort?"

Dieser Beitrag wurde eingereicht von Dr. Dan-Liviu Tite und Dr.-medic stom. Vivian-Zeno Tite,  Augsburgerstr.13, in 86368 Gersthofen

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Kommentare

Leserkommentare (2)

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Lutz Riefenstahl
23.12.15 / 18:57
Wie ist denn die klinische Situation?

Ebenso ist uns schleierhaft, wie der untere (dem Zahnfleisch zugewandte) Teil des Zahn beschliffen werden konnte. Ist denn klinisch tatsächlich die der Gingiva zugewandte Seite der Krone auf dem 38 durchgängig? Oder ist eben dort die Krone nach caudal offen? Dann lässt sich auch das Eingliedern erklären.


Paul Schneider
23.12.15 / 18:19
Wie? Das finde ich nicht so schwierig.

Ich denke der Pfeiler 48 wurde mesial hauptsächlich bzw. nur senkrecht und nicht unter sich gehend (oder gar an der Unterseite der Krone) beschliffen. Ich denke, die Pfeilerkrone 48 konnte dann "einfach" von occlusal aufgesetzt werden. Dass der Zahn 48 dann aber die radiale Belastung 13 Jahre ausgehalten hat ist wohl das Erstaunliche! Wäre nett von den nun behandelnden Kollegen darauf eine Antwort zu bekommen, d.h. wie der Zahn 48 geschliffen war?

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