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10.06.15 / 11:34
Zahnmedizin

"Ich war selbst kein Super-Brusher!"

"We make brushing teeth fun!" verspricht ein kleines junges Londoner Startup. "Playbrush" will Kinder spielerisch zum richtigen Zähneputzen animieren. Ob das klappt? Wir haben Unternehmenschef Paul Varga gefragt. .




1. Wie kamen Sie auf die Idee zu Playbrush?

Die Idee kam mir, selbst kein Super-Brusher, als ich sah wie mein Taufkind durch das iPad zum Zähneputzen motiviert wird. Wie die meisten Kids putzt der Junge nicht sonderlich gerne, und seine Mutter probiert alle möglichen Dinge, um den täglichen Putzprozess zu erleichtern.

"Mein Taufkind hat mich inspiriert!"

Unter anderem zeigt sie ihm kurze „Brushing Clips“ auf dem iPhone oder iPad, die er mit Begeisterung schaut. Jedoch bewegt er die Zahnbürste kaum bis gar nicht. So dachte ich mir, wenn die Dinge auf dem Screen nur dann passieren, wenn er richtig die Zähneputzt, kann man ihn motivieren, zu putzen, und über Motion-Sensoren sogar dazu bewegen, überall im Mund zu putzen. Das haben wir dann mit vielen Eltern und Zahnärzten besprochen und weitergesponnen, bis wir auf Playbrush gekommen sind.

2. "Je besser die Kleinen putzen, desto besser sind sie im Spiel", schreiben Sie. Wie funktioniert das? Das heißt: Wie können Sie sicherstellen, dass die Kids nicht nur ihre Bürste im Mund bewegen, sondern sich auch mit Erfolg - etwa mit der empfohlenen KAI-Technik - die Zähne putzen? Wie messen Sie diesen Putzerfolg?

Über Sensoren messen wir das Putzverhalten und übersetzen es in Spiele. Diese Spiele drehen sich um drei Hauptpunkte: 1. Regelmäßiges Putzen 2x am Tag, 2. Putzdauer von 2 bis 3 Minuten, und 3. Putzen überall im Mund (zur Zeit unterteilt in 4 Quadranten).


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