ck/pm
19.11.12 / 09:57
Zahnmedizin

Jeder Zweite kennt das Zahnmännchen

Über die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland kennt das Zahnmännchen. Ganz besonders populär ist das Qualitätssignet für zahnfreundliche Süßigkeiten und Getränke bei den 14- bis 29-Jährigen.



Aktion zahnfreundlich

82 Prozent dieser Altersgruppe kennen das Logo. Das zeigen Teilergebnisse einer aktuellen Studie von AXA in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stefan Zimmer von der Universität Witten/Herdecke (UW/H).

Insgesamt kennt jeder zweite Deutsche (55 Prozent) das Signet, das seit 1985 vor allem Süßigkeiten, Kaugummi und Getränke, aber auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel auszeichnet, die weder Karies noch Erosionsschäden an den Zähnen verursachen.

"Dieser Erfolg konnte nur durch die kontinuierliche Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit unseres gemeinnützig arbeitenden Vereins und durch die Unterstützung unserer Mitglieder - 650 Zahnarztpraxen, Prophylaxefachkräfte, Wissenschaftler und Gesundheitsorganisationen sowie von 27 Herstellern zahnfreundlicher Produkte beziehungsweise von Oral Care-Unternehmen und Fördermitgliedern wie AXA - erreicht werden“, sagte Zimmer als Vorsitzender der Aktion zahnfreundlich.

Garant für Zahnfreundlichkeit

Der Bevölkerung dient das Zahnmännchen seit nunmehr fast 30 Jahren als Garantiemarke für zahnfreundliche Produkte und als Orientierungshilfe. Denn im Gegensatz zu Auslobungen wie "zuckerfrei“ oder "mit Xylit“, die sich nur auf die Zusammensetzung eines Lebensmittels beziehen und damit noch nichts über dessen zahngesundheitliche Eigenschaften aussagen, bezeugt das Zahnmännchen unmittelbar die zahnfreundliche Qualität eines Lebensmittels.

Die Aktion zahnfreundlich e.V. ist ein gemeinnützig arbeitender Verein mit Sitz Berlin. Ziele sind die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Zusammenhänge zwischen Zahngesundheit und Ernährung, die Verbesserung der Mundgesundheit und die Förderung zahnfreundlicher Ernährungsgewohnheiten. 1. Vorsitzender ist Prof. Dr. Stefan Zimmer, Leiter der Abteilung für Zahnerhaltung und Präventivzahnmedizin der Universität Witten/Herdecke.
 
 



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