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24.03.16 / 14:01
Zahnmedizin

Verbesserung einer Malokklusion

Bei einer brasilianischen Patientin wurde mithilfe von Implantaten eine chirurgische Korrektur vorgenommen, um die Gesichtsästhetik und das okklusale Profil zu verbessern.




Ausgangslage

In diesem Fall geht es um eine komplexe Behandlung einer erwachsenen Klasse-III-Malokklusion-Patientin, die von dem Ergebnis einer früheren oralen Rehabilitation enttäuscht war. Die Frau verlor mit zwölf Jahren ihre mittleren Schneidezähne ohne Möglichkeit der Replantation. Fünf Jahre später unterzog sie sich einem orthodontischen Ausgleich und ließ sich Implantate setzen.

Aber auch acht Jahre nach der Implantation und prothetischen Rehabilitation war die Patientin mit dem ästhetischen Ergebnis ihrer früheren Rehabilitation immer noch unzufrieden. Die Gründe dafür lagen in der Gingivarezession und im marginalen Knochenverlust. Davon abgesehen hatte sie keine signifikante medizinische Geschichte, war Nichtraucherin und trank keinen Alkohol.

Befund

Die erste Gesichtsuntersuchung ergab ein Klasse-III-Skelett-Muster mit mäßigem Kieferkochenverlust. Die Okklusion war Klasse I bilateral, deutlich mit einem End-zu-End-Biss reduziert overjet und overbite kompensiert.

Eine klinische Untersuchung ergab zwei osseointegrierte Implantate im zentralen Schneidezahnbereich mit einem deutlichen Einbruch des periimplantären Gewebes sowie umfangreichen Gingivarezessionen, fehlender verhornter Gingiva und fünf Milimetern Sondierungstiefe. Eine Analyse bestätigte eine erhöhte maxillomandibuläre Diskrepanz und eine erhöhte Lippen-Abwinklung der Implantate.


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