Dr. Paul Hadrossek
11.11.15 / 11:58
Zahnmedizin

Zahnerhalt mit Längsfraktur

Bei einer 54-jährigen Patientin trat während einer Wurzelkanalbehandlung im Studentenkurs und derzeitiger medikamentöser Einlage eine Längsfraktur an Zahn 15 auf. Der Behandler fand dennoch eine Lösung, den Zahn zu erhalten.




In der Poliklinik für Zahnerhaltung des Universitätsklinikums Münster war zwar die allgemeinmedizinische Anamnese unauffällig, doch zeigte sich klinisch nach Entfernung der vorhandenen mod-Glasionomerzementfüllung ein deutlicher Frakturspalt in mesial-distaler Ausrichtung am Boden der Kavität (Abbildung 1). Darüber hinaus war auf der Röntgenaufnahme des Vorbehandlers eine apikale Aufhellung zu erkennen (Abbildung 2).

Einzige Therapieoption bei der vorliegenden Diagnose ist in der Regel die Extraktion des betroffenen Zahns mit anschließender Brücken- oder Implantatversorgung. Die Patientin lehnte eine Brückenversorgung wegen des Zahnhartsubstanzverlustes bei Präparation von Zahn 16 und 14 ab, und war aus Kostengründen auch gegen eine Implantatversorgung. Sie wünschte sich stattdessen eine Therapiealternative.


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