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12.04.14 / 05:00
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Acteon: Erweiterung der "Perfect Margin"-Reihe

Nach PM Rounded und PM Shoulder erweitert Acteon Satelec jetzt sein Sortiment an Ultraschallspitzen zur Prothetik-Endbearbeitung um Perfect Margin Veneers. Mit dem Kit gelingen eine minimal-invasive Präparation und akkurate Ränder für eine perfekte Abformung – somit kann dem Patienten mithilfe von Veneers sein strahlend-weißes Lächeln zurückgegeben werden.



Acteon

Veneers werden für jeden Zahn einzeln angepasst und liefern somit ein natürliches und extrem langhaltendes Ergebnis. Um die Struktur und Lichtdurchlässigkeit natürlicher Zähne möglichst wirklichkeitsgetreu abzubilden, wird für Veneers hauptsächlich Keramik verwendet. Aber nicht nur ästhetische Imperfektionen wie Verfärbungen oder Zahnfehlstellungen sprechen für die Verwendung der Keramikschalen; es können zudem sowohl biologische Indikationen wie Schmelzhypoplasie, Amelogenesis imperfecta oder Agenesie der seitlichen Schneidezähne, als auch biomechanische Gründe wie Kronenfrakturen oder defekte Restaurationen zugrunde liegen.

Um die Haltbarkeit der Veneers zu verlängern und somit die Patientenzufriedenheit zu steigern, müssen die betreffenden Zähne vorab präpariert werden. Um gesundes Gewebe zu erhalten, sollte die zervikale Präparationsgrenze subgingival festgelegt und die Präparation nach der Gingivaretraktion durchgeführt werden. In der Rotationsphase werden mit einem Bohrer und rotierenden Instrumenten vestibuläre Schnitte vorgenommen und dann die Schnittlinien zusammengeführt. In der Ultraschallphase kommt das PMV Kit zum Einsatz, das drei diamantierte und drei glatte Instrumente mit derselben Eindringtiefe beinhaltet.

Reduktion der Inzisalkante und Finieren der vestibulären Fläche

Mit der runden Diamantspitze PMV1 von Acteon wird die Inzisalkante um 1,5 mm reduziert; die Tiefe der Einschnitte wird dabei durch den Radius der Spitze begrenzt. Dadurch wird das Veneer lichtdurchlässiger und das Ergebnis um ein Vielfaches natürlicher. Anschließend wird  die vestibuläre Reduktion finiert. Die Spitze wird während beider Schritte senkrecht zur Zahnfläche gehalten.

Mit dem parallel zur Zahnfläche gehaltenen, außen diamantierten Scharfen Löffel PMV2 werden die gingivalen Ränder positioniert. Die interproximalen Ränder werden mit den senkrecht zur Zahnfläche gehaltenen Spitzen PMV2 und PMV3 festgelegt. Die sich daraus ergebende rotierende Einschubrichtung für die Veneers sorgt für ein ästhetischeres Ergebnis, erhält das gesunde Gewebe und lässt eine bessere Kontrolle der Veneer-Positionierung und Stärke des Klebespalts zu.  Dann werden mit dem senkrecht zur Zahnfläche gehaltenen, innen diamantierten Scharfen Löffel PMV3 die inzisalen Ränder positioniert. Durch den sich daraus ergebenden rechten Winkel bei der Präparation ist das Risiko einer Zahn- und/oder Veneerfraktur auf ein Minimum begrenzt. Im Anschluss erfolgt eine Zusammenführung der inzisalen und interproximalen Ränder mit den Spitzen PMV2 und PMV3.

Politur der Ränder und vestibulären Fläche

Als letzter Schritt in der Ultraschallphase folgt eine Politur der interproximalen und gingivalen Ränder mit den Scharfen Löffeln PMV4 (außen glatt) und PMV5 (innen glatt), wobei die Spitze senkrecht zur Zahnfläche gehalten wird. Die Nachbarzähne werden dabei dank der speziellen Form der Spitzen nicht geschädigt. Bei der Politur der vestibulären Fläche und der inzisalen Ränder mit der runden, glatten Spitze PMV6 wird die Spitze parallel zur Zahnfläche gehalten. Durch den Poliervorgang wird die Schmierschicht effektiv entfernt und eine bessere Abformung ermöglicht.

Nach der Abformung wird ein Kunststoffprovisorium eingesetzt, um dem Patienten einen besseren Eindruck von Farbe und Form des Veneers zu verschaffen. Während des nächsten Behandlungstermins werden die Zähne nach der Entfernung des Provisoriums gereinigt und das Keramikveneer in vertikaler Einschubrichtung eingesetzt.

Das Perfect Margin Veneers Kit ermöglicht Zahnärzten eine sichere und präzise Präparation von Zähnen für Keramikveneers – minimal-invasiv, zahnerhaltend und mit einem perfekten ästhetischen Ergebnis.


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