mr
05.12.15 / 08:00
Berichte

DENTSPLY Implants komplettiert Abutment-Angebot

DENTSPLY Implants bietet mit der neuen TitaniumBase EV eine zusätzliche Möglichkeit für zahntechnische Labore, die eine CAD/CAM-Versorgung innerhalb ihres bevorzugten Workflows gestalten und fertigen möchten.



Foto: DENTSPLY Implants

Das präzisionsgefertigte Bauteil aus Titan dient als Basis des zweiteiligen Abutments. Es wird ergänzt durch einen patientenindividuell gefrästen Keramikstumpf aus Hochleistungs- oder Strukturkeramik. Die TitaniumBase EV von DENTSPLY Implants verbindet die bewährte Festigkeit eines präfabrizierten Titan-Abutments mit der Ästhetik eines CAD/CAM-Keramikabutments. Das neu entwickelte Produkt ist seit November 2015 verfügbar.

Die Ansprüche an die Prothetik sind in der digitalen Implantologie deutlich gewachsen: Es wird ein Höchstmaß an Flexibilität bei gleichzeitig unkomplizierter Anwendung gefordert. Für jede Versorgung soll die optimale Lösung verfügbar sein, und die Dentallabore möchten in jeder Situation auf den für sie idealen Workflow zugreifen können. Während viele Labore das Design und die Herstellung der CAD/CAM-Abutments an die Hochleistungs-Fertigungszentren der Hersteller delegieren, bevorzugen andere den Einsatz hausinterner Scanner und der eigenen Fräsausstattung zur Gestaltung und Produktion der Versorgungen.

Björn Roland, Mitinhaber des Dentalabors Dental Design Schnellbächer & Roland, hat an der Entwicklung der TitaniumBase EV mitgearbeitet und sagt: „Die TitaniumBase EV schließt eine Lücke – sowohl für die Dentallabore als auch in der Implantologie. Sie erlaubt mir, die Versorgung mit dem digitalen Workflow meiner Wahl auszuführen.“

Zementierte oder verschraubte Lösungen

Die TitaniumBase EV kann zur temporären und finalen Versorgung bei zementierten oder verschraubten Lösungen eingesetzt werden. Möglich sind Versorgungen für Einzelzahnlücken (verschraubt und zementiert) oder der Einsatz bei einer Teilbezahnung im Front- und Seitenzahnbereich (nur zementiert). In diesem Fall kann mit einer zementierten Brücke auch eine mehrgliedrige Versorgung angefertigt werden. Das Abutment wird extraoral verklebt – das bietet eine größtmögliche Kontrolle über das Verfahren, und etwaige Kleberreste können einfach entfernt werden. Der Zugang zum Schraubkanal bleibt auch nach der Verklebung offen.

Digitaler Workflow

Der digitale Workflow der TitaniumBase EV wurde für die Scanner des 3Shape Dental System entwickelt. Die Daten für 3Shape können auf der DENTSPLY Implants Website unter dem Link: www.dentsplyimplants.de/titaniumbaseev heruntergeladen werden. Zwei abgeflachte Seiten dienen als Rotationsschutz. Es sind verschiedene Durchmesser (3,0 bis 5,4 Millimeter) und zwei verschiedene Gingivahöhen (1 oder 2 Millimeter) verfügbar. Scanpfosten – ATLANTIS (IO) FLOs – sind ebenfalls erhältlich, in allen entsprechenden Durchmessern. Die TitaniumBase EV wurde eigens für das ASTRA TECH Implant System EV neuentwickelt. Für die anderen Implantatsysteme von DENTSPLY Implants gibt es bereits vergleichbare Angebote: die XiVE TitaniumBase und die ANKYLOS TitaniumBase.

Konische Implantat-Abutment-Verbindung

Die TitaniumBase EV für das ASTRA TECH Implant System EV wird mit einem Höchstmaß an Präzision gefertigt und erfüllt gleichzeitig die Anforderungen des „Conical Seal Designs“ – eines der vier bewährten ineinandergreifenden Merkmale des bestens dokumentierten ASTRA TECH Implant System BioManagement Complex für einen starken und stabilen Halt.

Weitere Informationen zur TitaniumBase EV im DENTSPLY Implants Kundenservice unter Telefon 0621 4302-010 oder E-Mail implants-de-info@dentsply.com sowie im Internet: www.dentsplyimplants.de


Mehr zum Thema


Werblicher Inhalt