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15.03.13 / 20:00
Markt

Fortschritt in der digitalen Zahnheilkunde

Dental Wings, Straumann und 3M Espe luden gestern Dental Professionals und Journalisten zum „Lunch and Learn Event“ in den Kristallsaal der Kölner Messe.



Martin Fallowfield, Vorsitzender des British Dental Association Principal Executive Committee, begrüßte die Teilnehmer des "Lunch and Learn Event" auf der IDS 2013. Jansen

Die Unternehmen haben erkannt: CAD/CAM-Systeme müssen offen sein, um ihren optimalen Nutzen für die Anwender zu entfalten. Die Vernetzung zu fördern und die Flexibilität zu erhöhen lautet ihr Patentrezept für die digitale Zahnheilkunde. Nun haben sie gemeinsam die Plattform DWOS herausgegeben, um die Probleme der Softwareinkompatibilität für ihre Kunden zu lösen. Kurz vor der IDS 2013 wurde die Zusammenarbeit mit VITA angekündigt.

DWOS connect ist ein patentiertes Datenmanagement-System, welches Zahnärzte, Zahntechniker und Labore zusammenführt, um dem Patienten das Optimum der Zahnprothetik zu bieten. Alle Informationen, die im Lebenszyklus des Restaurationsproduktes anfallen, werden in der Software zusammengeführt und in modernste digitale Fertigungskonzepte umgesetzt. Die offene Architektur ermöglicht es den Anwendern, Daten verschiedenster Herkunft, z.B. aus intraoralen Scannern, direkt in DWOS zu importieren und für das Design der Prothese zu nutzen.

Orientierungshilfe für den Kunden

Was ist der besondere Nutzen der Plattform? Die Bündelung von Anbietern hilft dem Kunden bei der Orientierung im breiten Materialangebot und macht ihn flexibler. Frank Preuss, Gründer und CEO von Absolute Ceramics, bezeichnet DWOS in seinem Vortrag daher treffend als „Navigationssystem durch den Dschungel der digitalen Zahntechnik“. Der Zahnarzt gewinnt Zeit, die er für die Patientenversorgung nutzen kann. Die offene Software schützt die Investitionen im Labor, da sie die Einführung aller Neuentwicklungen des Marktes problemlos ermöglicht. Unregelmäßigkeiten in der Produktion werden verhindert, eine gleichmäßig gute Produktqualität ist gewährleistet.

Mehr Produktivität und weniger Überstunden – diese Effekte lassen die Augen des Laborleiters Daxton Grubb (Bartlett/USA) glänzen. Seine Erfahrung: Mit dem wissensbasierten Ökosystem DWOS wird Zahntechnik wieder aufregend.


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