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13.03.15 / 17:03
Berichte

Henry Schein: Lösungen für die Prozessoptimierung

Auf der IDS traf Norbert A. Froitzheim, Verleger und Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Deutscher Ärzte-Verlag, Andreas Meldau, President European Dental Group und Geschäftsführer Henry Schein Dental Deutschland.



Norbert A. Froitzheim, Verleger und Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Deutscher Ärzte-Verlag, mit Andreas Meldau, President European Dental Group und Geschäftsführer Henry Schein Dental Deutschland. Foto: se

Froitzheim: Herr Meldau, auf welche Messeschwerpunkte stoßen Besucher der IDS am Stand von Henry Schein?

Meldau: Wir haben unseren Stand für die IDS 2015 komplett neu konzipiert. Dabei war es uns wichtig, die Präsentation unserer Beratung und Services wie ConnectDental, CEREC+ oder das Henry Schein Hygienekonzept in den Vordergrund zu rücken, anstatt einfach nur Produkte auszustellen. Unser Fokus liegt in diesem Jahr auf Lösungen, die es Praxen und Laboren ermöglichen, ihre Prozesse effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten. Neben der Präsentation am Stand, der im Übrigen auch ein beliebter Treffpunkt für Messebesucher ist, liegt unser Schwerpunkt aber in der umfassenden Unterstützung und Begleitung von Besuchern durch den IDS-Dschungel. Dazu haben wir auch auf der diesjährigen IDS wieder mehr als 300 Fachberater und Spezialisten im Einsatz, die Interessenten mit Rat und Tat zu Seite stehen.

Froitzheim: Mit dem Seminarangebot zur zertifizierten CEREC-Assistenz richtet sich Henry Schein seit 2014 gezielt an das Praxispersonal. Welches Potenzial sehen Sie in dieser Zielgruppe?

Meldau: Die grundsätzliche Bedeutung eines guten Praxisteams für den Erfolg einer Praxis muss ich hier nicht weiter unterstreichen. Wir sehen aber gerade nach der Umstellung auf CEREC in Praxen viel ungenutztes Potenzial beim Praxispersonal. Mit gezielter Schulung und Einarbeitung können zahnmedizinische Fachangestellte viel mehr Arbeitsschritte selbstständig übernehmen. Hier setzen wir mit unserem Seminar an. Praxismitarbeiter erlernen in nur eineinhalb Tagen die wichtigsten Arbeitsschritte an den Geräten: Von der Vorbereitung des Systems über das Handling der Kamera bei der Abdrucknahme und einem Intensivtraining zur Konstruktionssoftware bis zur Nachbereitung. Die Ziele sind auch hier effiziente Prozesse und eine optimale Auslastung von Geräten und Personal. Das Team arbeitet selbstständiger, der Zahnarzt muss sich nicht in alle Schritte genau einarbeiten und hat wieder mehr Zeit für die eigentliche Behandlung und Beratung seiner Patienten. Dabei ist es uns jederzeit wichtig, dass der individuelle Workflow einer Praxis entsprechend berücksichtigt wird.

Froitzheim: Und wie kommen die Fortbildungen bei Praxisinhabern und Helferinnen an?

Meldau: Sehr gut! Die Rückmeldungen sind wirklich ausgesprochen positiv. Wir hören immer wieder von Teilnehmern, dass sie dank der Fortbildung endlich einen Überblick über alle Funktionen und Möglichkeiten der neuen Geräte bekommen haben. In den Seminaren gibt es viele Hands-on-Übungseinheiten, so dass die Teilnehmer schon am nächsten Tag in der Praxis erste Erfolgserlebnisse haben und die Abläufe und Funktionen besser beherrschen. Wenn wir nach einiger Zeit nachfragen, wie das Gelernte angewendet wird, berichten die Teilnehmer meistens, dass sie jetzt selbstständiger arbeiten können und sich mehr zutrauen – auch was die Übernahme zusätzlicher Arbeitsschritte angeht. Die hohe Nachfrage von Seiten der Praxisinhaber zeigt uns, dass wir mit dem Seminar einen wichtigen Bedarf ansprechen.

Froitzheim: Ein weiteres für Zahnarzt wie Helferin relevantes Thema ist die Hygiene. Mit welchen Angeboten unterstützen Sie Praxisteams in diesem Bereich?

Meldau: Beim Hygienekonzept von Henry Schein geht es nicht um einzelne Angebote und Softwarelösungen, sondern um eine individuelle Beratung der jeweiligen Praxis. Wir unterstützen die Praxen dabei, auf der Basis der geltenden Vorschriften eine pragmatische Lösung zu erarbeiten. Einerseits sollen dabei alle geltenden Vorgaben voll erfüllt werden, das Hygienemanagement andererseits aber nicht zum Zeitfresser werden. Ausgangspunkt ist häufig unser „PraxisCheck“, der passend den Untertitel „Fit für die Praxisbegehung“ trägt. Für den PraxisCheck kommt der Henry Schein Hygiene-Spezialist in die Praxis und prüft das tatsächliche Hygienemanagement auf der Grundlage von offiziellen Richtlinien. Er berät den Inhaber umfassend und zeigt, wie Schwachstellen im Hygienekreislauf kurzfristig behoben werden können und welche Lösungsansätze sich dafür mittel- bis langfristig anbieten. Wenn es um Effizienz und revisionssichere Dokumentation geht, dann sind wir natürlich schnell bei unserer Hygienesoftware DOCma. Sie vereint eine einfache und sichere digitale Chargen- und Prozessdokumentation per Handscanner, eine netzwerkfähige und sichere Dokumentation und Protokollierung aller Aufbereitungsschritte mit einem digitalen Gerätebuch sowie der Möglichkeit, beliebig viele Geräte per Schnittstelle anzuschließen.

Froitzheim: Neu am Stand gibt es auch Informationen zu Ihrem Kongress „360° – Digitale Zahntechnik gestalten“. Erzählen Sie uns mehr.

Meldau: Der Kongress „360° – Digitale Zahntechnik gestalten“ wird am 12. und 13. Juni 2015 in Frankfurt am Main stattfinden und richtet sich an Führungskräfte von Laboren unterschiedlichster Größenordnungen sowie deren Kunden, die sich über die künftigen Änderungen im Bereich der Digitalisierung informieren möchten. Die zweitägige Veranstaltung ermöglicht den Teilnehmern einen spannenden 360°-Rundumblick auf den gesamten digitalen Workflow, die Vielfalt der Systeme sowie Komponenten und Werkstoffe. Für den Kongress haben wir hervorragende Referenten aus Labor, Praxis und Wissenschaft mit an Bord, die auf Trends in der digitalen Zahnheilkunde eingehen und Best-Practice-Beispiele präsentieren. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, das theoretische Wissen am nächsten Tag in Workshops unserer Industriepartner noch weiter zu vertiefen. Beim gemütlichen Get-toge‧ther am Abend besteht außerdem die Gelegenheit, sich mit Berufskollegen und Experten aus der Branche auszutauschen.


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