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28.08.14 / 06:00
Berichte

3M Espe: Behandlungskonzepte für Kinder

Kinder unterscheiden sich von Erwachsenen in vielerlei Hinsicht: Ihr Gehirn funktioniert anders, sie sind verletzbarer und Milchzähne haben eine ganz eigene Struktur. Darum wurden speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmte zahnärztliche Behandlungskonzepte entwickelt. Diese wurden anhand von wissenschaftlichen und praktischen Kriterien anlässlich des 12. Kongresses der European Academy of Paediatric Dentistry in Sopot (Polen) analysiert.



Dr. Peter J. Gregory, Prof. Dr. Roland Frankenberger, Prof. Dr. Jack Toumba und die Chairmen Prof. Dr. Dr. Monty Duggal (Universität Leeds) und Prof. Dr. Norbert Krämer (Universität Gießen, Deutschland). 3M Espe

Im Fokus eines von 3M Espe organisierten Symposiums standen verschiedene Aspekte der Kariesprävention und -behandlung, die von drei international renommierten Referenten beleuchtet wurden. Prof. Dr. Jack Toumba (Universität Leeds, Großbritannien) stellte die Fluoridierung als eine von zahlreichen wichtigen Maßnahmen zum Erhalt der Mundgesundheit bei Kindern vor. Er präsentierte unterschiedliche Richtlinien zur Prävention frühkindlicher Karies und empfahl, Fluorid stets auf das Alter und das Kariesrisiko eines Kindes abgestimmt einzusetzen.

Der Vortrag von Prof. Dr. Roland Frankenberger (Universität Marburg, Deutschland) widmete sich der Verwendung von Füllungsmaterialien in der Kinderzahnheilkunde. Studienergebnissen zufolge eignen sich alle erhältlichen Biomaterialien (von Compositen bis zu Glasionomeren) für Kinder. Hinsichtlich der Qualität der Ergebnisse spielen aber auch anwenderspezifische Faktoren eine wichtige Rolle. Um eine interessante Innovation für die Kinderzahnheilkunde handelt es sich laut dem Referenten bei Bulk-Fill-Materialien, da diese Schichtstärken von 4 Millimetern und somit eine vereinfachte Vorgehensweise ermöglichen.

Edelstahl- und Stripkronen bei großen Defekten

Dr. Peter J. Gregory (Universität Perth, Australien) präsentierte Techniken zur Überkronung von Milchzähnen. Studienergebnisse bestätigen, dass vorgeformte Edelstahlkronen für den Seitenzahnbereich, die zum Beispiel von 3M Espe angeboten werden, zu den besten Resultaten führen. Im Frontzahnbereich verwendet der Referent bevorzugt transparente Stripkronenformen von 3M Espe, die mit Composite gefüllt werden. Anhand von Fallbeispielen erklärte Dr. Gregory, dass der Einsatz von Kofferdamklammern bei Composite-Aufbauten vorteilhaft ist, da der gesamte Schmelz so freigelegt wird und für die Befestigung zur Verfügung steht.

Durch die Vorträge wurde deutlich, dass bereits geeignete und klinisch bewährte Konzepte für die Kariesprävention und -behandlung bei Kindern vorhanden sind.


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